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Neues vom WKO
Vorzeitige Vertragsverlängerung mit Risto Joost
Noch vor der Sommerpause hat der Chefdirigent des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn Risto Joost seine vorzeitige Vertragsverlängerung unterzeichnet. Risto Joost wird nun bis zum Sommer 2030 die künstlerischen Geschicke des WKO leiten. Der vielseitige estnische Dirigent wurde im September 2024 als Nachfolger des Texaners Case Scaglione zum Chefdirigenten des WKO berufen. Er hatte bereits bedeutende Positionen wie die Chefposition des Tallinn Chamber Orchestra oder die Künstlerische Leitung des MDR Rundfunkchors inne.
Sommerpause beim WKO: 1.8. bis 1.9.2026
Nach dem saisonabschließenden Konzert mit der großartigen Ragnhild Hemsing bei den Weilburger Schlosskonzerten am 17. Juli 2026 verabschiedet sich das Württembergische Kammerorchester Heilbronn in die konzertfreie Zeit. Das Orchesterbüro ist bis zum 31. Juli besetzt, ab dem 1. August bis zum 1. September 2026 ist auch hier Sommerpause. Wir wünschen Ihnen einen wunderbaren Sommer und freuen uns bereits jetzt auf die Saisoneröffnung am 24. September 2026. Tickets und Abos sind selbstverständlich jederzeit über unseren Online-Konzertkalender erhältlich.
48 Stunden.
Fünf Autor:innen.
SinnenRauschen.
Beim Schreibkonklave im Literaturhaus Heilbronn entstanden die Texte für SinnenRauschen – dem immersiven Musiktheatererlebnis, das Musik, Literatur, Theater und Wissenschaft miteinander verbindet. Zwischen Gesprächen, konzentriertem Schreiben und kreativen Momenten haben Jovana Reisinger, Paul Skowski, Julia Friese, Hannah Dübgen und Friedrich von Borries den ersten Teil eines außergewöhnlichen Gesamterlebnisses geschaffen.
Neue CD: KISS OF FIRE mit Spark
Die im Mai 2026 erschienen CD KISS OF FIRE setzt ein kraftvolles Zeichen für musikalische Grenzüberschreitungen. Das Ensemble SPARK ist bekannt für seine unverwechselbaren und abwechslungsreichen Programme, die über traditionelle Genregrenzen hinausgehen und die klassische Musik immer wieder neu definieren. In der Begegnung von SPARK und dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn entsteht eine neue klangliche Dimension, die das Spektrum des Ensembles um eine zusätzliche orchestrale Klangfarbe erweitert.
Sofia Schutte ist jetzt fest beim WKO!
Lernen Sie unser neues WKO-Mitglied Sofia Schutte kennen! Sofia Schutte ist seit dieser Spielzeit fester Bestandteil der zweiten Geigen. Seit wann sie wusste, dass das Geige spielen ihre Berufung ist, welcher ihr Lieblingsort in Heilbronn ist und, ob ihre Geige einen Namen hat, erfahren Sie hier:
»WKO talks«: 2. Folge des WKO-Podcast ist online!
In der zweiten Folge »65 Jahre WKO: Gestern, heute, morgen« dreht sich alles um die Geschichte und Zukunft des Kammerorchesters: Intendantin Katrin Kirsch spricht mit den Musiker:innen Konstanze Felber-Faur, Gretchen Walbrunn, Blake Thomson und Georg Oyen über Reisen, musikalische Ausrichtungen, Anekdoten aus der Vergangenheit und vieles mehr.
WKO in der Presse
Schon ab den ersten Noten war zu hören, dass im WKO Erfahrung und Qualität vereint sind. Es ist ein großes Solistenensemble, das sich flexibel den Anforderungen des Repertoires anpasst. Der für deutsche Orchester typische dunkle, warme und homogene Streichersound, der von den Bassinstrumenten ausgeht, erzeugt ein tiefes, vollmundiges Klangbild, bei dem weniger auf äußere Effekte als auf die innere Struktur der Musik Wert gelegt wird. Im Sextett bewegte sich das WKO fließend zwischen kammermusikalischer Intimität und orchestraler Fülle und bot den Zuhörern den satten Klang des Orchesters, während zugleich präzises Rhythmusgefühl, makellose Intonation und sichere Ensembledisziplin bewahrt wurden.
Liisi Laanemets in Sirp über das Konzert mit Michael Barenboim & dem Tallin Kammerorchester
am 22.11.25 in Tallinn, Estland in der Estonia Concert Hall
Der Worte oder der Singstimme bedurfte es in seinen aussagemächtigen Klangreden nie – auch nicht in „Adeste fideles“ nach Friedrich Silcher. Dieser weihnachtliche Gesang rief Bilder einer festlichen britischen Kaminhalle wach und bot doch mehr als nur elegante Oberfläche. Solist und Streicher erhellten den Gehalt der einzelnen Stücke feinfühlig aufeinander abge-stimmt. Mehr als stimmungsvoll geriet das Orchester in Arcangelo Corellis berühmtem „Weihnachtskonzert g-Moll op. 6/8“ und in der „Sinfonie h-Moll Wq. 182/5“ des „Hamburger Bach“ Carl Philipp Emanuel.
Taunus Zeitung über das Konzert mit Felix Klieser am 5.12.25 in Bad Homburg, Ulrich Boller
Das Orchester spielt unter der Leitung von Risto Joost spritzig und die agilen Streicher, die knackige Pauke, die attackierenden Bläser lassen keinen Zweifel daran, dass man Mozarts Partitur genau gelesen hat. Sprechende Artikulation und detailliert ausgefeilte Dynamik machen sie lebendig. Die Musiker, das hört man, sitzen auf Stachelkissen und lassen sich den ganzen Abend über nicht in ihre Stühle fallen. Das zeugt von ausgezeichneter Probenarbeit und bläst jede Routine aus diesem Repertoirestück. Man lässt im Graben vor der Bühne jedenfalls nichts anbrennen – und das passt ganz genau zu Don Giovannis Manier.
Rhein-Neckar-Zeitung über Don Giovanni, 14.02.2025, Matthias Roht
In dieser musikalischen Feier des Lebens finden sich schon zwei Dinge vereint, die dann im Laufe von knapp zwei Stunden – inklusive Pause – immer wieder zu erleben sind: Feuer und Feingefühl. Außerdem nicht fehlen darf natürlich die Beschwingtheit, die doch zu einem Neujahrskonzert gehört wie Bläschen zum Champagner. Auch in dieser Hinsicht gibt das Programm dem WKO reichlich Gelegenheit zu zeigen, was in ihm steckt.
Christoph Feil, Heilbronner Stimme
Wie stilsicher die Musiker des Württembergischen Kammerorchesters mit Frank Martins Orchestrierungskunst umgehen, zeigt sich in den Etudes. Mal haben wir ein faszinierendes, lebhaftes und quirliges Verweben von Themenmaterial in höchster Transparenz, mal gibt sich das Ensemble lässig jazzy. Es sind einmal mehr die Gestaltungskraft, die Expressivität und Intensität des Musizierens, die dieser Interpretation ihre Stärke verleihen.
www.pizzicato.lu, Guy Engels über die Einspielung mit Werken von Frank Martin, 03.11.25
Wenn ein Konzert schon mit dem ersten Takt derart innig und berührend beginnt, wo soll das noch hinführen? Es ist Felix Mendelssohn Bartholdys Konzertouvertüre „Die Hebriden“, bei der das Württembergische Kammerorchester Heilbronn mit einem wundervoll schwebenden, zugleich sanft anschwellenden Klang totale Präsenz vom ersten Moment an zeigt. Chefdirigent Risto Joost muss gar nicht viel machen. Behutsam, zurückhaltend führt er sein Orchester zunächst durch die Partitur, was sich im Lauf des Mittwochabends beim WKO-Konzert in der Heilbronner Harmonie aber noch ändern sollte. Doch jetzt wirkt er entspannt, schließlich taucht sein Orchester mit fast schon blindem Verständnis ein in die Partitur: ein Beispiel für Souveränität, die sich ein Orchester im Lauf der Jahre erarbeiten muss.
Heilbronner Stimme über das Konzert mit Sabine Meyer, 24.01.25, Uwe Grosser
Der Schweizer Meisterdirigent Simon Gaudenz forderte mit seinem tänzerischen Dirigat das WKO zu einer Höchstleistung, um die Werke erstrahlen zu lassen. Und das WKO bewies, dass es ein Spitzenorchester mit fein differenzierter Artikulation und höchster Klangästhetik ist.
SüdwestPresse über das Konzert mit Kris Garfitt in Ulm, Andrea Fadani
… bei der Fairy Queen-Suite aus der Musik zum Sommernachtstraum für Streichorchester von Henry Purcell blüht das WKO zu seiner ganzen klanglichen Pracht. Jetzt ist alles da, was dieses Orchester auszeichnet: Präzision, Rhythmussicherheit, Homogenität und enorme Spielfreude.
Heilbronner Stimme über das Konzert mit Kris Garfitt, 20.12.24, Uwe Grosser
Das Württembergische Kammerorchester wusste seinerseits den orchestralen Rahmen ebenso inspiriert wie
filigran ausgeformt abzustecken und seine Güteklasse zu unterstreichen.
WAZ Mülheim über das Konzert mit Felix Klieser, 07.12.2024, Klaus Albrecht










