So 11.09.22, 17.00 Uhr

Kultura
Öhringen

 

Franz Schubert
Rondo für Violine und Streicher A-Dur D 438

Wolfgang Amadeus Mozart
Divertimento D-Dur KV 136

Joseph Haydn
Konzert für Klavier und Orchester D-Dur Hob. XVIII:2

Felix Mendelssohn Bartholdy
Konzert für Violine, Klavier und Streichorchester d-Moll

 

Lena Neudauer Violine
Matthias Kirschnereit Klavier
Württembergisches Kammerorchester Heilbronn

 

 

Lena Neudauer

Lena Neudauer, 1984 in München geboren, begann im Alter von drei Jahren mit dem Geigenspiel. Mit 11 Jahren kam sie in die Klasse von Helmut Zehetmair an das Mozarteum Salzburg. Später studierte sie bei Christoph Poppen und Thomas Zehetmair. 15-jährig gewann sie spektakulär den Leopold-Mozart-Wettbewerb in Augsburg und erhielt nahezu alle Sonderpreise. 2010 erschien ihre Debüt-CD bei Hänssler Classic (Deutschen Radio Philharmonie unter Pablo Gonzalez). Die Schumann-Gesamteinspielung wurde mit dem International Classical Music Award (ICMA) ausgezeichnet. Ihre jüngste Einspielung von Beethovens Violinkonzert und Romanzen erschien zum Beethovenjubiläum 2020 und wurde mit dem Supersonic Award ausgezeichnet. Im Bereich der Kammermusik verbindet Sie eine intensive Zusammenarbeit u.a. mit Sebastian Klinger, Matthias Kirschnereit, Herbert Schuch und Lauma Skride. Im Quinttet mit Silke Avenhaus, Wen Xiao Zheng, Sebastian Klinger und Rick Stoijn wird Schuberts Forellen Quintett mit einer Neukomposition „Ein Forellenteich“ kombiniert (Gemeinschaftswerk Ferran Cruixent, Osmo Tapio Räihälä, Gerald Resch, Johannes Schachtner, Dejan Lazic). Das Projekt liegt auch als CD-Aufnahme vor (CAvi 2018). Lena Neudauer konzertiert sie unter Dirigenten wie Mariss Jansons, Mirga Gražinytė-Tyla, Reinhard Goebel und Bruno Weil. 2010 wurde sie als Professorin für Violine an die Hochschule für Musik Saar berufen. Seit dem Herbst 2016 ist die Professorin an der HMT München.

Matthias Kirschnereit

Ein „Poet am Klavier“ ist Matthias Kirschnereit der Süddeutschen Zeitung zufolge. Wo er auftritt, fesselt er die Hörer mit seiner Gabe, den Empfindungsreichtum, den erzählerischen Ausdruck und damit die menschlichen Züge in der Musik aufzuspüren und zu vermitteln. Seine aktuelle CD „Concertant“ mit sämtlichen Werken von Robert Schumann für Klavier und Orchester wurde von der Fachpresse enthusiastisch begrüßt. Matthias Kirschnereit konzertiert weltweit mit führenden Klangkörpern wie dem Tonhalle Orchester Zürich, Het Residentie Orkest Den Haag, den St. Petersburger Philharmonikern, dem SWR Symphonieorchester Stuttgart, den Bamberger Symphonikern, der NDR Radiophilharmonie, der Camerata Salzburg sowie dem Münchener Kammerorchester. In der Saison 2019/20 wird er bei den Symphonikern Hamburg und dem hr-Sinfonieorchester debütieren. Er arbeitete mit den Dirigenten Hartmut Haenchen, Marcus Bosch, Christopher Hogwood, Andrew Manze, Sándor Végh, Michael Sanderling, Frank Beermann, Alexander Liebreich, Yuri Temirkanov und Alondra de la Parra zusammen. Zu seinen Kammermusikpartnern zählen Christian Tetzlaff, Carolin Widmann, Sharon Kam, Alban Gerhardt, Lena Neudauer, Daniel Müller-Schott, Julian Steckel, Felix Klieser und Nils Mönkemeyer. Eine umfangreiche Diskographie dokumentiert seit dem Jahr 1989 Matthias Kirschnereits Schaffen. Seine Gesamtaufnahme der Klavierkonzerte Wolfgang Amadeus Mozarts hat Maßstäbe gesetzt, für die Weltersteinspielung des rekonstruierten e-MollKlavierkonzerts von Felix Mendelssohn Bartholdy erhielt er einen ECHO Klassik. Kirschnereit widmet sich aber auch ungewöhnlichem Repertoire, er hat Klavierkonzerte von Julius Röntgen aufgenommen und Händels Orgelkonzerte in einer eigenen Klavierfassung eingespielt. „Kirschnereit deserves all the praises coming to him these days!“ lobte das Londoner Gramophone Magazine seine Solo-CDs mit Klavierwerken Robert Schumanns („Scenen“) und Franz Schuberts („Wanderer Fantasie“). Und seine CD „Lieder ohne Worte“ nannte Fono-Forum „konkurrenzlos“. Die Aufnahme war ein Novum, denn Kirschnereit war der Erste, der sämtliche „Lieder ohne Worte“ der Geschwister Felix Mendelssohn Bartholdy und Fanny Hensel in einer Gesamtschau vereinigte. Sein Brahms Album „FAE – Frei aber einsam“ wurde vom WDR als die „herausragende Brahms-Aufnahme der letzten Jahre“ bezeichnet. Seit 2012 ist Matthias Kirschnereit Künstlerischer Leiter der Gezeitenkonzerte. Jedes Jahr folgen zahlreiche Künstler von internationalem Rang seiner Einladung nach Ostfriesland und begeistern ein stetig wachsendes Publikum. Seine Erfahrung und seine künstlerischen Ideale gibt er als Professor an der Hochschule für Musik und Theater Rostock an kommende Generationen weiter. Darüber hinaus engagiert er sich für die Initiative Rhapsody in School und das Kulturprojekt TONALi.

 

 

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