Mi 23.02.22, 19.30 Uhr

Harmonie Heilbronn
Theodor-Heuss-Saal

18.45 Konzerteinführung

 

TICKETS ab 26.01.2022

 

Franz Xaver Richter
Adagio und Fuge g-Moll für Streichorchester

Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 9 Es-Dur KV 271 »Jeunehomme«

Franz Ignaz Beck
Ouvertüre zur Opéra comique »L'isle déserte«

Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie Nr. 33 B-Dur KV 319

 

Sophie Pacini Klavier
Case Scaglione Leitung
Württembergisches Kammerorchester Heilbronn

 

Das »Jeunehomme« oder auch »Jenamy«- Konzert – geschrieben für die französische Pianistin Victoire Jenamy – ist ein wahrer Geniestreich des 20-jährigen Mozart. Komponiert noch in seiner Salzburger Zeit, verblüfft es durch einen neuartigen, weit übers Gefällige hinausgehenden Tonfall, durch seinen außergewöhnlichen Umfang und ebensolche pianistische Anforderungen. Alfred Brendel hat über dieses Wunderwerk an Originalität geäußert, es sei Mozarts »erstes großes Meisterwerk«. Ungeachtet ihrer Beschränkung auf eine kleine Besetzung entfaltet Mozarts Sinfonie Nr. 33 eine Fülle an Klangfarben und wirkt mit ihrem kammermusikalischen Gestus spielerisch und leicht. Über den zwei anderen Komponisten des Programms, beides Zeitgenossen Mozarts, liegt der Schatten des übermächtigen Großmeisters – wiewohl sie zu Lebzeiten größten Respekt bei Kollegen und Publikum genossen. Der fast fünfzig Jahre ältere Franz Xaver Richter zählte zu den prägenden Figuren der Mannheimer Schule. Seine Klangsprache ist noch deutlich im Barock verwurzelt. Franz Ignaz Beck, ebenfalls durch die »Mannheimer « geprägt, machte sich in Frankreich einen Namen. Seine lange verschollene Oper »L’isle déserte« (Die einsame Insel) erlebte erst 2019 bei den Schwetzinger Festspielen ihre konzertante Wiederaufführung.

 

Sophie Pacini

Die junge italienisch-deutsche Pianistin tritt seit ihrem Konzertdebüt mit acht Jahren in allen bedeutenden Konzertsälen der Welt auf, wie z.B. dem KKL Luzern, der Philharmonie München, der Philharmonie Berlin oder der Suntory Hall in Tokio. Bereits mit 19 Jahren schloss sie ihr Konzertexamen am Hochbegabten-Institut des Mozarteum Salzburg mit Auszeichnung ab und gibt seitdem gefeierte Klavierabende, sei es beim Rheingau Musikfestival, beim Lucerne Festival oder bei „Piano aux Jacobins“ in Toulouse. Sie konzertiert mit berühmten Orchestern, wie dem Gewandhaus-Orchester zu Leipzig, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Tokio Philharmonic Orchestra oder dem Luzerner Sinfonieorchester. Sophie Pacini wurde mit einer Reihe bedeutender Musikpreise ausgezeichnet, mit dem „Young Artist of the Year“ bei den International Classical Music Awards 'ICMA' sowie den ECHO Klassik. Ihr Album „In Between“ platzierte sie sich auf Anhieb in den deutschen Klassik Charts. Ihr jüngstes Album „Rimembranza“ hält sich ebenfalls seit mehreren Monaten an der Spitze der Charts. Sophies besonderes Augenmerk gilt der Vermittlung von klassischer Musik an die nächste Generation, im Kontext ihrer eigenen Konzerttätigkeit sowie in zahlreichen Publikationen. Der Bayerische Rundfunk und das Goethe-Institut machten sie 2020 zur Beethoven-Repräsentantin. Als Förderpreisträgerin des Deutschlandfunks konzipiert sie neue Konzertformate und ist eine gefragte Dialogpartnerin in den Medien. Sophie ist Stipendiatin des Deutschen Musikrats. Eine innige persönliche wie künstlerische Freundschaft verbindet Sophie mit der legendären Martha Argerich, mit der sie regelmäßig ausgewählte Duo-Konzerte spielt.

 

 

 

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