Fr 09.10.20 19.30 Uhr

Kornhaussaal Ulm

50 / 41 / 28 / 14 € zzgl. VVK

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Henri-Joseph Rigel
Sinfonie Nr. 4 op. 12 c-Moll

Joseph Haydn
Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 C-Dur Hob. VIIa:1

Guillaume Lekeu
Adagio pour Quatuor d’Orchestre op. 3

Dmitri Schostakowitsch
Kammersinfonie op. 110a

 

Veronika Eberle Violine
Joseph Bastian Leitung

 

 

Der vielgelobte warme Klang des WKO verschmilzt an diesem Abend mit dem kristallklaren Ton von Veronika Eberles Violine – ein Eintauchen in die pure Streicherharmonie! Henri-Joseph Rigels schwungvolle 4. Sinfonie steht ganz im Zeichen der Vorklassik und lässt den Einfluss von Christoph Willibald Gluck hören. Joseph Haydns Violinkonzert entstand im gleichen zeitlichen Umfeld, in den ersten Jahren seiner Zeit am Esterházyschen Hof. Es ist vermutlich für den Konzertmeister des dortigen Orchesters, Luigi Tomasini, entstanden. Das stark im Barock verwurzelte Werk mag an dessen brillante Technik und seinen reinen italienischen Ton erinnern. Im Zentrum von Guillaume Lekeus Schaffen, selbst Violinist und Cellist, stehen zweifellos die gestrichenen Töne. Seine Kompositionen sind durch Franck, Beethoven und Wagner beeinflusst und lassen mit zunehmender Reife einen ganz eigenen Stil erkennen. Einen weicheren und harmonischeren Streicherklang verlieh der russische Dirigent Rudolf Barschai Dmitri Schostakowitschs 8. Streichquartett, indem er es in eine Kammersinfonie verwandelte. Er hob damit die lyrische Qualität seines Lehrers hervor, der ihm Kompositionsunterricht erteilte.

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