5. Ulmer Konzert - FEUERGEISTER

ENTFÄLLT!

Do 30.04.20 19.30 Uhr

Kornhaus Ulm Kornhaussaal

48 / 39 / 28 / 13 € zzgl. VVK

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So 03.05.20 München
 

Joseph Haydn

Sinfonie Nr. 8 G-Dur Hob. I:8 „Le Soir“

Joseph Haydn

Konzert für Violoncello und Orchester D-Dur Hob. VIIb: 2

Ludwig van Beethoven

Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36

 

Edgar Moreau Violoncello
Case Scaglione Leitung

 

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Joseph Haydn spielt in der „Abend“- Sinfonie aus seinem Tageszeiten- Zyklus mit dem Feuer: Stimmt er im ersten Satz das damals sehr populäre „Tabaklied“ aus einer komischen Oper Glucks an, so lässt er es am Ende blitzen und krachen. Sein Sturm- Finale zeigt, wie man auch ganz ohne Paukenschläge ein eindrucksvolles Unwetter schildern kann. Mit zündenden Melodien und perfekt auf das Soloinstrument abgestimmten Auszierungen wartet Haydn dann in seinem zweiten Cellokonzert auf. Dieses berühmte Meisterwerk entstand für Anton Kraft, dem später Beethoven den Cellopart in seinem Tripelkonzert zugedacht hat. An den besonderen Qualitäten dieses Cellisten – singendem Ton und versiertem Spiel in den höchsten Lagen des Instruments – hat sich auch Haydn orientiert. Ein musikalisches Feuerwerk in energisch-schroffem Tonfall, mit dramatischen Steigerungen und Brüchen gibt es dann bei Beethoven zu bestaunen. Seine zweite Sinfonie wurde von den Zeitgenossen als geradezu revolutionär empfunden. Der Kritiker Friedrich Rochlitz sprach von einem „gewaltigen Feuergeist, der in diesem kolossalen Produkt wehet“.

 

Edgar Moreau

„Macht süchtig … Dieser Celloklang verströmt sich, frei und sinnlich, mit Leichtigkeit und doch intensiv selbst im zartesten Pianissimo.“ Der Tagesspiegel

Preisdekoriert steht der junge Cellist Edgar Moreau am Beginn einer Weltkarriere. 1994 in Paris geboren, begann er mit vier Jahren mit dem Cello- und zwei Jahre später mit dem Klavierspiel. Im Alter von neun Jahren gab Edgar Moreau sein Debüt mit dem Orchester des Teatro Regio di Torino. Als Solist ist er seither mit führenden Klangkörpern wie dem Philharmonischen Orchester Moskau, dem Simon Bolivar-Orchester und dem Orchestre de la Suisse Romande aufgetreten. Als gefragter Kammermusiker spielt er mit Künstlerkollegen wie Renaud Capuçon oder Nicholas Angelich. 2014 erschien unter dem Titel „Play“ seine erste CD, die unter anderem mit dem „Diapason d’Or“ ausgezeichnet wurde.

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