4. Heilbronner Konzert - WEIHNACHTSRARITÄTEN

Do 19.12.19 19.30 Uhr

Theodor-Heuss-Saal

Konzerteinführung um 18.45 Uhr

41 / 39 / 29 / 21 / 13 € zzgl. VVK

 

Heilbronner Abonnement
Schnupperabo I

 

Fr 20.12.19 Ulm
Sa 21.12.19 Güglingen
So 22.12.19 Neuenstadt

 

Georg Philipp Telemann

Concerto aus dem Schäferspiel „Pastorelle en musique“

Josef Suk

Meditation über den altböhmischen Choral „St. Wenzeslaus“ op. 35a

Ralph Vaughan Williams

Konzert für Oboe und Streicher a-Moll

Astor Piazzolla

„Invierno Porteño“ (Winter) aus: „Las Cuatro Estaciones Porteñas“ (Die vier Jahreszeiten)

Wolfgang Amadeus Mozart

Sinfonie Nr. 28 C-Dur KV 200

Arcangelo Corelli

Concerto grosso op. 6 Nr. 8,
„Fatto per la notte di Natale“ (Weihnachtskonzert)

 

Das WKO lädt zum Mitsingen ein:

O Du Fröhliche & Alle Jahre wieder

 

Vilém Veverka Oboe
Zohar Lerner Violine
Karel Deseure Leitung

 

„Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde“, heißt es in der Weihnachtsgeschichte. Deshalb bestimmen pastorale Klänge und die mit der Hirten-Schalmei verwandte Oboe als Soloinstrument dieses weihnachtliche Konzert. Mit von der Partie sind Klassiker wie Corellis „Weihnachtskonzert“ und eine der reifen Salzburger Sinfonien des 18-jährigen Mozart, aber auch Preziosen wie die Ouvertüre zu Georg Philipp Telemanns lange verschollenem Schäferspiel „Pastorelle en musique“ und das atmosphärische Oboenkonzert von Ralph Vaughan Williams. Der Böhme Josef Suk steuert eine innige und zugleich dringliche Meditation über den St. Wenzels- Choral bei, einem geistlichen Lied, in dem der Beistand des böhmischen Nationalheiligen erfleht wird. Vom Briten Frank Bridge kommen Streicher-Variationen über eine gern bei Weihnachtsbällen gespielte Volksmelodie, wobei zuletzt auch das bekannte schottische (Jahres-)Abschiedslied „Auld Lang Syne“ anklingt. Und statt des „Winters“ aus den Vivaldischen „Jahreszeiten“ gibt es eine feurigere argentinische Variante von Astor Piazzolla.

 

Vilém Veverka

"Einer der besten Oboisten der Welt."  Wochenzeitung Rundfunk

Vilém Veverkas bravouröse Technik, seine ausdrucksvolle Individualität und seine Begeisterung für zeitgenössische Musik prägen seine musikalische Persönlichkeit. Er studierte sowohl an der Akademie der Musischen Künste in Prag, an der Hochschule Hans Eisler in Berlin wie auch in Karajan's Orchester-Akademie der Berliner Philharmonie. 2003 gewann er den prestigeträchtigsten internationalen Oboenwettbewerb der Sony Music Foundation in Tokio. Er ist Mitglied des „Ensemble Berlin-Prag“ und tritt im Duo mit der Harfenistin Kateřina Englichová auf vielen internationalen Festivals auf.

Zohar Lerner

Zohar Lerner ist seit Oktober 2009 Konzertmeister des WKO. Er studierte an der Buchmann-Mehta School of Music in Tel Aviv. Zu seinen Lehrern gehörten David Chan, Haim Taub, Irena Svetlova und Yair Kless. Er setzte sein Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin fort, wo er mit Christoph Poppen, Isabelle Faust und Stephan Picard arbeitete. Mit 17 Jahren debütierte Zohar Lerner als Solist mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta. Er trat als Solist mit Orchestern wie dem Israel Chamber Orchestra, den Tel-Aviv-Soloists, den Berliner Symphonikern und dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn auf. Mit den Berliner Philharmonikern verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit: In den Jahren 2005-2009 spielte er hier als Gast unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Simon Rattle, Mariss Jansons, Nikolaus Harnoncourt, Semyon Bychkov, Christian Thielemann, Bernard Haitink und Daniel Barenboim. Gastkonzertmeister war Zohar Lerner beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, beim WDR Sinfonieorchester, beim hr-Sinfonieorchester, beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, bei der NDR Radiophilharmonie Hannover, beim Bern Sinfonie Orchester, beim Kammerorchester Basel, bei den Berliner Symphonikern sowie bei der Norwegischen Nationaloper Oslo. Zohar Lerner ist außerdem gern gesehener Gast der Festivals in Rolandseck, Salzburg, Luzern, Kafar Blum und beim Jerusalem International Chamber Music Festival. Er spielt eine Nicolaus Gagliano-Violine von 1754, die ihm das WKO zur Verfügung stellt.

Karel Deseure

"Unter der sicheren Hand von Karel Deseure entwickelte der Orchesterklang einen besonderen Charakter..." trouw.nk

Ein außergewöhnliches Talent und seine natürliche Autorität haben den jungen belgischen Dirigenten Karel Deseure rasch für ein durchdachtes und intelligentes Dirigat und interpretatorisches Gespür bekannt gemacht. Als Assistant Conductor des niederländischen Radio Filharmonisch Orkest trat er häufig in Belgien und den Niederlanden auf und erhielt daraufhin Einladungen von Orchestern wie Brussels Philharmonic, Orchestre Philharmonique Royal de Liège (OPRL), Antwerp Symphony und Arnhem Philharmonic Orchestras.

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