Himmelsklänge – was bei Robert Schumanns spektakulärem Klavierkonzert noch verschlüsselt anklingen mag, wird bei Gustav Mahlers 4. Sinfonie, hier präsentiert in einer spannenden Kammerorchester-Fassung von Iain Farrington, offenkundig. Klingt Mahlers Vierte doch nicht nur weitgehend »paradiesisch«, sondern besingt am Ende wortwörtlich das himmlische Leben. Dies übernimmt im 6. Heilbronner Konzert die renommierte polnische Sopranistin Joanna Freszel.


6. Heilbronner Konzert
Mi 21.02.24
19.30 Uhr
Heilbronn, Harmonie

TICKETS BESTELLEN

3. Ulmer Konzert
Do 22.02.24
19.30 Uhr
Ulm, Kornhaus

TICKETS BESTELLEN

Federico Colli
Klavier

Joanna Freszel
Sopran

Case Scaglione
Leitung

Robert Schumann
Konzert für Klavier und Orchester
a-Moll op. 54

Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 4
(arr. Iain Farrington)


Federico Colli

Federico Colli, 1988 in Brescia geboren, studierte am Mailänder Konservatorium, an der Imola International Piano Academy und am Salzburger Mozarteum unter der Leitung von u.a. Sergio Marengoni und Pavel Gililov. Im Jahr 2011 erhielt er vom Bürgermeister von Brescia einen Grosso d'Argento für seine künstlerischen Leistungen, und 2014 wurde er von der Zeitschrift ‚International Piano‘ als einer der 30 Pianisten unter 30 Jahren ausgewählt, die in den kommenden Jahren die Weltbühne dominieren werden. Federico Colli wurde erstmals bekannt, nachdem er 2011 den Salzburger Mozartwettbewerb und 2012 den Internationalen Klavierwettbewerb Leeds gewann. Seitdem konzertiert er mit Orchestern wie dem Mariinsky Orchestra, den Petersburger Philharmonikern und der Camerata Salzburg, an Orten wie dem Berliner Konzerthaus und dem Amsterdam Concertgebouw. Allein in Großbritannien trat er u.a. mit dem BBC Symphony Orchestra an Orten wie der Royal Concert Hall in Glasgow und der Usher Hall in Edinburgh auf. Federico Colli hat mit Dirigenten wie Valery Gergiev, Vasily Petrenko, Sir Mark Elder und Dennis Russell Davies gearbeitet. 2020 ist Colli zu Gast in der Reihe der C. Bechstein Klavierabende im Konzerthaus Berlin. Einspielungen der Werke von Bach und Bach-Busoni, Scarlatti sowie seine Debüt-CD mit Werken von Beethoven, Skrjabin und Mussorgsky wurden von der Kritik begeistert besprochen.

Joanna Freszel

Joanna Freszel ist eine polnische Sopranistin. Sie ist dreimalige Stipendiatin des Kulturministeriums, ausgezeichnet mit der Magna cum Laude-Medaille, mit dem Młoda Polska-Stipendium und mit einem Orphées d‘Or der Académie du Disque Lyrique. In zwei Kategorien war sie für den Fryderyk-Preis 2016 für ihr Debütalbum "real life song" nominiert; sie ist Gewinnerin des Paszport Polityki. Sie erhielt den Koryfeusz-Preis für ihre Teilnahme an "Drach" von A. Nowak und gewann den Fryderyk-Preis für die Aufnahme der Oper "Ahat ilī". Die Schwester der Götter ebenfalls von A. Nowak. Ausgezeichnet wurde sie u.a. beim Szymanowski-Wettbewerb, Reszke-Wettbewerb, Gabor-Belvedere-Wettbewerb und J:opera Voice Competition ISA‘12. Sie war Finalistin beim Viotti-Wettbewerb. Sie nahm Musik für Filme und Hörspiele auf und nimmt an den wichtigsten Festivals in Polen und im Ausland teil. Sie arbeitet mit der Nationaloper Estonia, der Nationaloper im Teatr Wielki in Warschau und dem Großen Theater in Poznań zusammen. Sie trat als Musetta in Puccinis "La Bohème", Fiordiligi in Mozarts "Così fan tutte", Marguerite in Gounods "Faust", Susanna in Langers "Figaro Gets a Divorce", Psyche in Różyckis "Eros und Psyche", Rosina in Rossinis "Der Barbier von Sevilla" und Hanna in Moniuszkos "Das Gespensterschloss" auf. 2020 veröffentlichte sie ihr zweites Album "Śpiewnik Polski" [Polnisches Liederbuch] und im Jahr 2021 das Album "Akwarelle" [Aquarelle], die erste Aufnahme aller Lieder von Grażyna Bacewicz. 2019 promovierte sie mit Auszeichnung in Kunst.