Programmheft ABO#1 HEILBRONN & ABO#1 ULM
Ragnhild Hemsing, Violine & Hardangerfiedel
Risto Joost, Leitung
Württembergisches Kammerorchester Heilbronn
ABO-KONZERT HEILBRONN#1
DO 24.09.26 | 19.30 Uhr
Heilbronn, Harmonie
Einführung mit Katrin Kirsch 18.50 Uhr
ABO-KONZERT ULM#1
FR 25.09.26 | 19.30 Uhr
Ulm, Kornhaus
Einführung mit Katrin Kirsch 19 Uhr
Werke
ANNA CLYNE (* 1980)
»Sound and Fury«
Betwixt • River • Air • Run • Rest
Dauer: ca. 17 Min.
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MAX BRUCH (1838–1920)
Violinkonzert Nr. 1 g-Moll op. 26
Allegro moderato • Adagio • Finale: Allegro energico
Dauer: ca. 25 Min.
- PAUSE -
AGNES IDA PETTERSEN (*1981)
»Stories« für Hardangerfiedel und Kammerorchester (UA)
I Betwixed • II River • III Air • IV Run • V Rest
Dauer: ca. 20 Min.
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FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY (1809–1847)
Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 »Schottische«
Andante con moto – Allegro un poco agitato • Vivace non troppo • Adagio • Allegro vivacissimo – Allegro maestoso assai
Dauer: ca. 40 Min.
Orchesterbesetzung
VIOLINE 1
Zohar Lerner
Dr. Nanna Koch
Marlise Riniker
Jun Hee An
Aleksandar Maletic
Kimberly Crawford*
VIOLINE 2
Johannes Hehrmann
Stefan Schubert
Sofia Schutte
Gretchen Wallbrunn
Silke Maurer*
VIOLA
Jiwon Kim
Hans Georg Fischer
Lydia Bach
Stefan Maneth
VIOLONCELLO
Gabriel Faur*
Patrick Burkhardt
Sarah Hahn
KONTRABASS
Blake Thomson
Gayoung Lee
FLÖTE
Anissa Baniahmad
Magdalena Zathammer
OBOE
Joaquin Sanz Alcaniz
Monika Wunder
KLARINETTE
Patrick Koch
Arabella Purucker
FAGOTT
Aurelius Voigt
Carl von Houwald
HORN
Matthijs Heugen
Claude Tremuth
Thomas Flender
Laura Ferreira
TROMPETE
Laszlo Kunkli
Xavier Gendreau
SCHLAGWERK
Jiyeon Kim
Konzerttipps & Impressum
ABO-KONZERT HEILBRONN #2
MI 22.10.26 | 19.30 Uhr
Heilbronn, Harmonie
Einführung 18.50 Uhr
»Vivi Vassilevas Spiel reißt das Publikum von den Stühlen«
Westdeutsche Zeitung
Sie wird nicht nur für ihre brillante Technik, die herausragende Virtuosität und ihre athletische Performance gefeiert, sondern verzaubert auch durch ihre tolle Ausstrahlung. Einige Heilbronner:innen haben Vivi Vassileva bereits Ende 2024 gemeinsam mit WKO Artistic Partner Frank Dupree in der Kammerkonzertreihe Unter der Pyramide erlebt. Nun kommt sie wieder in die Neckarstadt und präsentiert John Coriglianos überbordendes Schlagzeugkonzert »The Conjurer« (»Der Zauberer«) in der Harmonie. Die Vorstellung, ein Konzert für Solo-Percussion und Orchester zu schreiben, löste in Corigliano, wie er selbst sagt, zunächst »blankes Entsetzen« aus. Und doch schuf er auf die Bitte der Percussionistin Evelyn Glennie hin ein fulminantes, energiegeladenes Konzert, das sich in drei Teile gliedert: Wood, Metal und Skin, die den Materialien der jeweiligen Percussion-Instrumente folgen, nämlich das Marimbaphon, das Vibraphon und die Pauken. Das Schlagwerk steht im Zentrum der Musik, die wie geschaffen für Vivi Vassilevas Energie scheint. Umrahmt wird das Percussionfeuerwerk von Strawinskys »Concerto in ré« und einem echten Klassiker von Mozart. Mit seinem reinen Streicherstück knüpft Strawinsky als einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts an das Concerto grosso des Barock an, insbesondere an Bachs Brandenburgische Konzerte. Wolfgang Amadeus Mozarts Sinfonie Nr. 40 in g-Moll, deren 1788 entstandenes und weltberühmtes Thema trotz seiner vielfältigen Verwendung, vom Pop-Arrangement bis hin zum Handy-Klingelton, keinerlei Abnutzungserscheinungen zeigt ist nicht nur für Fans der Wiener Klassik ein absolutes Highlight.
ABO-KONZERT HEILBRONN #3
DO 19.11.26 | 19.30 Uhr
Heilbronn, Harmonie
Einführung 18.50 Uhr
Er hat über 200.000 Follower auf Instagram, spielt Fußball und Tischtennis und findet es toll, dass man mit dem Klavier so schön »singen« kann. Justus Eichhorn ist 16 Jahre alt, doch beim Besuch eines seiner Konzerte hört man in jedem Ton eine ausgereifte Musikerpersönlichkeit. Seit seinem zehnten Lebensjahr hat er Menschen in Konzertsälen wie der Laeiszhalle Hamburg, der Tonhalle Zürich und dem Seoul Arts Center fasziniert. Der YoungStar spielt gemeinsam mit dem WKO Ludwig van Beethovens viertes Klavierkonzert - ein Werk der Reife, das 1805 entstand, während Beethoven zeitgleich an der fünften und sechsten Sinfonie arbeitete. Und so floss in dieses Konzert tatsächlich viel sinfonischer Geist, mehr als in alle bis dahin entstandenen Klavierkonzerte der abendländischen Musikgeschichte. Mit Anna Skryleva steht eine international gefragte Dirigentin, Komponistin und Pianistin am Pult des WKO. Ihr »Prelude« für Kammerorchester, das Auftaktwerk des Abends, stammt aus diesem Jahr und kam just in Berlin zur Uraufführung. Es ist als musikalischer Auftakt konzipiert: In wenigen Minuten entfaltet sich ein Spiel aus Spannung, Bewegung und Klangfarben, das die einzelnen Instrumente in wechselnden Kombinationen miteinander in Dialog bringt und einen offenen, erwartungsvollen musikalischen Raum schafft. Mit Haydns »Feuersinfonie« sprüht die Musik dann temperamentvoll und witzig Funken. Farbenreich, bewegend und mit einem ganz eigenen Ton zwischen Melancholie und tänzerischer Leichtigkeit endet der Konzertabend mit der Suite für Kammerorchester von Mieczysław Weinberg.

