Lia Chen Perlov, geboren 1994 in Tel-Aviv, erhielt ihren ersten Cellounter-richt im Alter von 9 Jahren. Um ihre musikalische Ausbildung fortzusetzen, übersiedelte sie nach Deutschland. Sie schloss ihr Bachelorstudium an der Musikhochschule Lübeck ab und absolvierte ihr Masterstudium an der Hochschule für Musik und Theater Leipzig. Zu ihren bisherigen Lehrern gehören Troels Svane, Peter Bruns, Zvi Plesser und Hillel Zori. Lia Chen Perlov war Mitglied des renommierten Gustav Mahler Jugendorchesters.

Als Solistin spielte Lia Chen Perlov mit dem Konzerthausorchester Berlin, dem Philharmonischen Orchester der Hansestadt Lübeck, der Chursächsischen Philharmonie, dem Festival Orchester der Musikhochschule Münster, dem Thelma-Yellin Symphony Orchestra und mit dem Israeli Conservatory Symphony Orchestra.

Chen Perlov war Finalistin beim Felix Mendelssohn Bartholdy Hochschulwettbewerb in Berlin und bei den Aviv Competitions. Sie erhielt den ersten Preis der Paul Ben-Haim Competition, den zweiten Preis beim Possehl-Musikpreis sowie den ersten Preis des Israelischen Konservatoriums-Wettbewerbs und der Turgeman Competition. Sie gewann darüber hinaus den Wettbewerb des israelischen Klassiksenders Kol HaMusica. Seit 2005 erhält Chen Perlov jährliche Stipendien von der amerikanisch-israelischen Kulturstiftung.

Eines ihrer Hauptanliegen ist die Kammermusik – sie trat bei vielen Festivals mit Künstler*innen wie Shmuel Ashkenazy, Sabine Meyer, Guy Braunstein, Eckart Runge, Jonathan Brown und anderen auf.

Ihr Instrument wurde ihr privat und sehr großzügig von Frau Regina Wein-berg zur Verfügung gestellt.

Seit März 2021 ist sie Solocellistin des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn.