Di 05.01.21 19.30 Uhr

Harmonie Heilbronn Theodor-Heuss-Saal

56 / 49 / 41 / 30 / 13 € zzgl. VVK

Tickets

Öffentliche Generalprobe 11 Uhr

30 / 20 € zzgl. VVK (begrenztes Kartenangebot)

Tickets

 

Mit Werken von
Jacques Offenbach,
Émile Waldteufel
und Giacomo Meyerbeer


Amelia Scicolone Sopran
Joachim Goltz Bariton
Case Scaglione Leitung

Rauschende Feste, Feuerwerk, Rituale und Traditionen. Das neue Jahr wird in fast allen Ländern der Erde pompös, laut und mit den besten Wünschen für eine gute und glückliche Zeit begrüßt. Einen Blick auf diese Festivitäten sollen die kommenden Neujahrskonzerte des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn werfen. Mit Länderschwerpunkten wollen wir an diesem zur guten Tradition gewordenen Abend des Heilbronner Konzertkalenders gemeinsam mit Ihnen in die Welt hinaus lauschen. Musik aus anderen Ländern und Kulturen wieder hören und kennenlernen. 2021 reisen wir ins Land der Liebe und des Weines, nach Frankreich! Wie klingt für Sie der französische Charme? Herb, wie die Bretagne, mondän und pulsierend wie die Côte d'Azur, blumig wie die traumhaft schöne Provence oder stilvoll und elegant wie ein Spaziergang durch Paris? Gehen Sie mit Jacques Offenbach, Émile Waldteufel und Giacomo Meyerbeer auf Entdeckungsreise und begrüßen Sie gemeinsam mit Chefdirigent Case Scaglione, dessen Herz auch (zu einem Teil) in Frankreich beim Orchestre national d'Île de France schlägt, das neue Jahr très français: Bonne Année!

Amelia Scicolone

Die junge Italo-Schweizer Sopranistin Amelia Scicolone erhielt schon als Jugendliche ersten Gesangsunterricht bei Janet Perry. Sie studierte Gesang an der Hochschule für Musik Basel, bei Verena Schweizer und Isolde Siebert und schloss dort ihr Studium mit Auszeichnung ab. Studienergänzend besuchte sie u.a. Meisterkurse bei Thomas Hampson, Anne Sofie von Otter, Margreet Honig, Kurt Widmer und Vesselina Kasarova. Die junge Sopranistin ist zweimalige Stipendiatin des Migros Kulturprozent, Preisträgerin der Friedl Wald Stiftung und des Basler Orchester Anerkennungspreises. Beim renommierten Mozart-Wettbewerb in Salzburg 2014 war sie eine der Finalistinnen. Ihr erstes Engagement führte sie noch während ihres Studiums ans Festspielhaus Baden-Baden, wo sie als Königin der Nacht (Die Zauberflöte) zusammen mit den Berliner Philharmonikern debütieren durfte. In der Spielzeit 2014/15 debütierte sie an der Oper Fribourg als Blonde in Die Entführung aus dem Serail. In der Spielzeit 2015/16 gehörte sie zum jungen Ensemble am Grand Thèâtre Genève, wo sie u.a. als Jemmy in Guillaume Tell und als Nannetta in Verdis Falstaff auf der Bühne stand. Weitere Gastengagements beinhalten u.a. wieder Blonde und Mi in Das Land des Lächelns am Stadttheater Klagenfurt. 2017/18 hat die junge Sopranistin mit Julia Der Vetter aus Dingsda am Tiroler Landestheater debütiert, wo sie auch erfolgreich als Olympia Les contes d’Hoffmann einspringen und gleichzeitig debütieren konnte. Seit der Spielzeit 2017/18 ist Amelia Scicolone festes Ensemblemitglied am Nationaltheater Mannheim. Hier folgten Erfolge als Marzelline in Beethovens Fidelio unter der Leitung des GMD Alexander Soddy, sowie Pamina (Die Zauberflöte), Drusilla (L’incoronazione di Poppea) und Zerlina (Don Giovanni). Auch eine rege Konzerttätigkeit zeichnet Amelia Scicolone aus. Ihr Repertoire reicht dabei von Bach bis hin zur zeitgenössischen Musik, den grossen Werken Mozarts bis zu Orffs Carmina Burana und Andrew Lloyd Webbers Requiem. Ebenso der Liedkunst widmet sie sich regelmäßig, mit einem Repertoire von über 100 Lieder. Amelia Scicolone arbeitete mit Dirigenten wie Jesùs López-Cobos, Charles Dutoit, Alessandro de Marchi, Michael Hasel, Jan Schultsz zusammen. Zu den Regisseuren, mit denen sie bereits zusammenarbeiten durfte, zählen u.a. Aron Stiehl, David Pountney, Jürgen Rose, Tom Ryser, Frank Hilbrich. Zu den wichtigen Orchestern zählen die Berliner Philharmoniker, London Philharmonic Orchestra, Basel Sinfonietta, Accademia Montis Regalis, Kammerorchester Basel, Festival Strings Lucerne.

Joachim Goltz

Der Bariton Joachim Goltz wurde 1973 in Mannheim geboren. Nach seinem Studium an der Hochschule für Musik in Detmold, war Joachim Goltz Ensemblemitglied an den Theatern in Freiberg, Detmold, Würzburg und Wiesbaden, seit 2014 gehört er zum Ensemble des Nationaltheaters in Mannheim, wo er u.a. als "Klingsor" in R. Wagners "Parsifal", als "Vater“ in "Hänsel & Gretel“, sowie als "Faninal“ in R. Strauss`“Rosenkavalier“ als zu erleben ist. Nach seinem von Publikum und Presse bejubelten Debut als "Beckmesser“ in "Die Meistersinger von Nürnberg“ und als "Golaud“ in "Pelleas et Melisande“ in der vergangenen Spielzeit, folgt in dieser Spielzeit u.a. sein Mannheimer Debut als "Kurwenal“ in R. Wagners "Tristan und Isolde“. Darüber hinaus ist Joachim Goltz in dieser Spielzeit am Theater in Dortmund als "Telramund“ in "Lohengrin“, in Kaiserslautern als "Eisenstein“ in "Die Fledermaus“ und als "Don Pizarro“ in Beethovens "Fidelio“ an der Staatsoper in Prag zu erleben, bei deren Wieder-Eröffnung im Januar 2020 er auch in einem von Arte übertragenen Gala-Konzert mitwirkte. Gastengagements führten ihn an die Semperoper in Dresden, die Komische Oper Berlin, die Staatstheater von Stuttgart, Hannover, Darmstadt und Saarbrücken, die Nationaltheater in Zagreb, Weimar, sowie nach St. Gallen, Lübeck, Augsburg, Erfurt, Bremerhaven, Heidelberg, u.a. Joachim Goltz` Repertoire ist breitgefächert; zahlreiche Wagner-Partien, wie Alberich im "Ring des Nibelungen", Kurwenal, Amfortas, der fliegende Holländer, Klingsor, Telramund und Heerrufer markieren seine Vielseitigkeit ebenso wie die Titelfigur in Verdis "Falstaff", die "Vier Bösewichte" in "Hoffmanns Erzählungen", oder auch "Papageno“ in der Zauberflöte. Neben den großen Opernpartien seines Faches ist die Operette seine große Leidenschaft; sei es als Graf Danilo in "Die Lustige Witwe", als Eisenstein in der "Fledermaus", oder als Leopold im "Weißen Rössl". Auch auf der Konzertbühne ist Joachim Goltz häufig zu erleben, wie, nebst anderen, in der Philharmonie und im Konzerthaus am Gendarmenmarkt in Berlin, wo er erfolgreich in einer Aufführung von Walter Braunfels Oper "Die Vögel" und in Joseph Martin Kraus` Oper "Aeneas in Carthago" unter der Leitung von Lothar Zagrosek zu erleben war. Weitere Dirigenten, mit denen er zusammenarbeitete, sind u.a. Helmut Rilling, Dan Ettinger, Stefan Soltesz, Andrés Orozco-Estrada, Gabriel Feltz, Marc Piollet, Cornelius Meister, Alexander Soddy, Enrico Calesso und Erich Wächter. 2020 wurde er von seiner Heimatstadt Mannheim mit der höchsten bürgerschaftlichen Auszeichnung, dem "Bloomaul“-Orden ausgezeichnet.

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