So 10.01.21, 15 Uhr
Aula Bildungscampus
Heilbronn

Die drei kleinen Schweinchen

Andreas N. Tarkmann
Orchestermärchen
für Sprecher und Kammerorchester Württembergisches Kammerorchester Heilbronn
Malte Arkona Sprecher

Für Familien mit Kindern ab 4 Jahre
Tickets: Kind (bis 15 Jahre) 5 €
Erwachsener (ab 16 Jahre) 15 €
Aufführungsdauer ca. 60 Minuten

Das Leben könnte so schön sein. Schließlich wohnen die drei kleinen Schweinegeschwister Porky, Rosa und Rüssel jeder für sich in einem Stroh-, Holz- und Steinhaus. Doch sie werden von einem alten, schon etwas müden Wolf bedroht, der ihre Häuser einfach umpustet, bis er bei Rüssels Steinhaus damit keinen Erfolg mehr hat. Mit einer List locken die kleinen, aber tapferen Schweinchen den Wolf in eine Falle.

 

Malte Arkona

Malte Arkona ist einem breiten Publikum bekannt geworden als TV-Moderator der Kultsendung "Tigerenten Club" (ARD/KiKa). Zudem führt er durch das größte deutsche TV-Schülerquiz "Die beste Klasse Deutschlands" (ARD/KiKa). Seine Synchronstimme war in einigen Kinoproduktionen zu erleben, z.B. als „Turbo“ im Hollywood-Blockbuster „Turbo - Kleine Schnecke, großer Traum“. Klassische Musik ist Maltes Leidenschaft. Als Sprecher und unkonventioneller Musikvermittler tritt er regelmäßig in den größten Klassik-Konzertsälen Deutschlands, der Philharmonie Luxemburg und dem Wiener Konzerthaus auf. Er stellt seine Fragen Klassik-Größen in verschiedenen Konzertreihen von Köln bis Leipzig und Hamburg bis München. So „musste“ Lang Lang schon Maltes Frage beantworten, was er denn mache, wenn er mal keine Lust hätte zu üben, die Labèque-Schwestern durften ihre farbig markierten Noten erklären und Maestro Lorin Maazel sprach mit ihm über die Aktualität von Mozarts Musik und Yoga am Flughafen. Inzwischen gewann Malte bereits drei ECHO Klassik (2013, 2014 und 2015) für Hörspiele. Sein Komiktalent lebt Malte regelmäßig in Theaterproduktionen aus, z.B. als „Papageno“ oder „Knusperhexe“ in Münchner Inszenierungen der „Zauberflöte“ und „Hänsel und Gretel“.

Andreas N. Tarkmann

1956 in Hannover geboren und zunächst zum Oboisten ausgebildet, gilt heute als einer der kreativsten Arrangeure von Instrumental- und Vokalmusik. Darüber hinaus ist Tarkmann als vielseitiger Komponist in den verschiedensten musikalischen Gattungen erfolgreich. Als Arrangeur schrieb Tarkmann im Auftrag international renommierter Ensembles (wie dem Scharoun-Ensemble, dem Linos Ensemble, hr-brass und den Blechbläsern der Berliner Philharmoniker) sowie in- und ausländischer Rundfunksender zahlreiche Bläserfassungen und Harmoniemusiken, die inzwischen weltweit den Weg ins Repertoire weiterer namhafter Klangkörper gefunden haben. So hat er u.a. Werke von Mozart, Smetana, Mendelssohn, Tschaikowsky, Mussorgsky und Prokofjew bearbeitet. Seine Harmoniemusik von Mendelssohns „Sommernachtstraum“ gewann in der Aufnahme der Bläsersolisten der Deutschen Kammerphilharmonie 1998 den „Echo-Klassik“. Auch viele weitere von Tarkmanns Arrangements sind auf CD verfügbar, u.a. in Produktionen mit Placido Domingo, Jonas Kaufmann, Anna Netrebko, Albrecht Mayer und James Galway. Die Klarinettistin Sabine Meyer spielte in einer ebenfalls mit dem „Echo-Klassik“ ausgezeichneten Aufnahme die von Tarkmann verfassten Kadenzen und Verzierungen für die Klarinettenkonzerte von Carl und Johann Stamitz ein. Aktuelle CD-Veröffentlichungen enthalten u.a. eine Kammerfassung von Alban Bergs Violinkonzert und Mozart-Arrangements für Klarinette und Orchester. Eine weitere Spezialität von Andreas N. Tarkmann sind Rekonstruktionen oder Instrumentationen von unvollständig überlieferten Werken wie beispielsweise Julius Rietz’ Konzertstück für Bläserquintett und Orchester, die Joseph Haydn zugeschriebene Kantate „Die Teilung der Erde“ sowie den „Composizione da camera“ von Giuseppe Verdi. Tarkmanns Oeuvre als Komponist umfasst Werke für Familienkonzerte wie „Die Prinzessin auf der Erbse“ (Rheinische Philharmonie Koblenz, 2005) und „Der Mistkäfer“ (Sinfonieorchester Wuppertal, 2004) nach Hans Christian Andersen sowie „Na warte, sagte Schwarte“ nach Helme Heine (Sinfonieorchester Aachen, 2007), aber auch Jugendopern wie „La belle au bois dormant“ (Philharmonie Essen, 2007), „Räuber Hotzenplotz“ (Theater Aachen, 2009) und "Didos Geheimnis" (Mädchenchor Hannover, 2011). Seine Vertonungen von kabarettistischen Texten Friedhelm Kändlers, Elke Heidenreichs, Werner Fincks und Erich Kästners gehören zum Standardrepertoire vieler Chansoninterpreten. 2013 war Andreas Tarkmann gemeinsam mit der Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Preisträger des renommierten Klassikpreises ECHO: Die Aufnahme von Tarkmanns Kompositionen „Na warte, sagte Schwarte“ und „Die verlorene Melodie“ wurde mit dem „Klassik für Kinder“-Preis ausgezeichnet.Seit 2001 lehrt Andreas N. Tarkmann als Professor für Instrumentation und Arrangement an der Musikhochschule Mannheim.

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