Mi 20.01.21 19.30 Uhr

Harmonie Heilbronn Theodor-Heuss-Saal

Konzerteinführung um 18.45 Uhr

56 / 45 / 39 / 30 / 16 € zzgl. VVK

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Gabriel Fauré
Suite aus „Pelléas et Mélisande“ op. 80

Camille Saint-Saëns
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 33

Felix Mendelssohn Bartholdy
Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 „Schottische Sinfonie“

 

Andreas Brantelid Violoncello
Emmanuel Tjeknavorian Leitung

 

Bis heute beliebt verhalfen die „Paradestücke“ ihren Komponist* innen zu Ruhm. Fauré schrieb „Pelléas et Mélisande“ im Jahre 1898 ursprünglich als Schauspielmusik. Nach der Premiere arbeitete er sie zunächst zu einer dreisätzigen, dann zu einer viersätzigen Orchester-Suite um, die sich zu einer seiner beliebtesten Kompositionen entwickelte. Camille Saint-Saëns zählt zu den Wunderkindern der Musikgeschichte, schon mit sechs Jahren spielte er Klavier und komponierte. Er wurde Organist, Klavierlehrer, Virtuose und Dirigent, vor allem kennen wir ihn jedoch als Komponist. Sein Cellokonzert Nr. 1 ist ein Paradestück des Cellorepertoires. Die selten so begeisterte Neue Zeitschrift für Musik urteilte nach der deutschen Erstaufführung 1877: „Das Concert ist knapp und elegant in der Form, pikant im Detail, wirksam für den Solisten – was will man mehr?“ Inspiriert von der Heimat Maria Stuarts, blutigen Balladen und Whisky machte sich Felix Mendelssohn Bartholdy im Juli 1829 ans musikalische Werk: Rasch notierte er Einfälle für den Beginn seiner 3. Sinfonie, der „Schottischen“, die er jedoch erst 12 Jahre später vollendete. Die Mischung aus Programmatik und musikalischen Freiräumen führt das Werk nachhaltig auf die Spielpläne.

Emmanuel Tjeknavorian

Geboren, aufgewachsen und ausgebildet ist Emmanuel Tjeknavorian in Wien als Sohn armenischer Eltern. Seine Höhepunkte der vergangenen Saison waren als Geiger u. a. seine Debüts mit dem London Philharmonic Orchestra, dem Philharmonia Orchestra, der Accademia Nazionale di Santa Cecilia und dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra in Japan. Tjeknavorian gestaltete als jüngster „Artist in Residence“ einen eigenen Zyklus im Wiener Musikverein und zählt zu den „Jungen Wilden“ des Konzerthauses Dortmund. Im Februar 2020 erschien seine zweite CD mit den Violinkonzerten von Sibelius und seinem Vater Loris Tjeknavorian. Als Dirigent gab er jüngst sein Debüt im Wiener Konzerthaus mit dem Wiener Kammerorchester.

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