mittwoch, 13. juni // 19:30 uhr

Harmonie // Theodor-Heuss-Saal,Konzert- und Kongresszentrum


Ludwig van Beethoven

Große Fuge für Streichorchester B-Dur op. 133
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 3 c-Moll op. 37
Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 "Eroica"

Ruben Gazarian // Dirigent
Lilya Zilberstein // Klavier

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Der Kreis schließt sich. Mit Beethovens vierter Sinfonie startet die Saison, mit seiner dritten, der "Eroica", endet sie. Nach 16 Saisons dirigiert Ruben Gazarian sein letztes Konzert als Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des WKO und verabschiedet sich mit einem reinen Beethoven-Abend von seinem Heilbronner Publikum. So wie er begonnen hat, gestaltet er auch das große Finale. Lilya Zilberstein war die Solistin im allerersten gemeinsamen Konzert von Ruben Gazarian und dem WKO. Die Grand Dame des Klavierspiels kehrt für diesen besonderen Abend mit Beethovens Klavierkonzert Nr. 3 zurück nach Heilbronn.

Die "Eroica"-Sinfonie ist dem Titel nach niedergeschrieben, "um das Andenken an einen großen Mann zu feiern". Widmungsträger sollte eigentlich Napoleon Bonaparte sein. Doch als der sich selbst zum Kaiser krönt, schwindet bei Beethoven der Glaube an ihn als idealen Helden. In der Entdeckung des antiken Prometheus-Stoffes für seine gleichnamige Ballettmusik könnte er den wahren Heroen für seine Sinfonie der Aufklärung entdeckt haben: Prometheus befreite die Menschheit aus der Abhängigkeit von den Göttern, indem er ihnen das Feuer stahl.

Die "Große Fuge" trägt solch revolutionäre Sprengkraft in sich, dass sie bis heute ein Faszinosum bleibt. Beethovens Zeitgenossen waren vom ersten Höreindruck schlichtweg überfordert und auch fast 200 Jahre später lässt dieses Kunstwerk immer noch staunen. Eigentlich als Finalsatz für sein B-Dur-Streichquartett angelegt, entschied sich Beethoven doch dafür, es auf die Streichorchesterbesetzung auszuweiten und als eigenes Werk zu stellen. Noch einmal sucht Ruben Gazarian mit dem WKO die große Herausforderung!

Lilya Zilberstein

Ihren ersten internationalen Erfolg erlebte Lilya Zilberstein 1987 mit dem Gewinn des Busoni-Wettbewerbs in Bozen. Der Sieg war eine Sensation, erst fünf Jahre später wurde wieder ein erster Preis vergeben. Seitdem ist sie umjubelte und von den größten Orchestern der Welt geschätzte Solistin. Mit ihrer Duo-Partnerin Martha Argerich feiert sie 2019 20-jähriges Bühnenjubiläum. Seit vielen Jahren widmet sie sich mit großem Einsatz der Ausbildung und Förderung junger Pianisten. 2015 übernahm sie den traditionsreichen Lehrstuhl für Klavier an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.

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