So 20.12.20 19 Uhr

Stadthalle Neuenstadt am Kocher

 

Elena Kats-Chernin
Re-Inventions No. 1, 2 & 6 für Streichorchester und Soloblockflöte nach den zweistimmigen Inventionen von Johann Sebastian Bach

Ludwig van Beethoven
Cavatina Antonio

Antonio Vivaldi
Konzert C-Dur RV443 für Sopranino-Blockflöte, Streicher und B.c

Jean Sibelius
Romanze op. 42 - Suite caractéristique op. 100

Johann Sebastian Bach
Brandenburgisches Konzert Nr. 4 BWV 1049 für Solovioline, zwei Blockflöten, Streichorchester und B.c.

 

Andrea Ritter & Daniel Koschitzki Blockflöte
Zohar Lerner Solovioline BWV 1049
Ruben Gazarian Leitung

 

Orgel, Blockflöten, Musik von Johann Sebastian Bach und Vivaldi gehören zu Weihnachten wie die Kerzen, der Baum und der Schnee. Für den Schnee finden wir immer häufiger Alternativen und auch die Musik darf mal modern sein, frisch und anders! Im innovativen Geist der klassischen Band SPARK hat das WKO gemeinsam mit deren Flötisten Andrea Ritter und Daniel Koschitzki neben den großen Weihnachtsklassikern zeitgenössische Komponist*innen und deren Sicht auf den großen Barockmeister Raum gegeben. Tradition begegnet Innovation, Neues lässt Altes an- ders hören, wenn die Komponistin Elena Kats-Chernin J. S. Bachs Inventionen rekomponiert und der derzeit meistgespielte holländische Komponist Chiel Meijering in seinem Stück „Ludwig auf Freiersfüßen“ einen rockigen Blick auf Beethoven wagt. Ein humorvolles, temporeiches und dabei ganz besinnliches und traditionnelles Weihnachtskonzert erwartet Sie! Und da man an Weihnachten mit der Familie zusammenkommt, übernimmt Ruben Gazarian die Leitung des Konzertes.

 

Andrea Ritter

Andrea Ritter, Erstpreisträgerin beim “International Recorder Competition 2007“ in Montreal, hat sich mit einer regen Konzerttätigkeit in Europa, den USA, Südamerika, Taiwan, China und Japan einen festen Platz in der Riege der weltbesten Blockflötisten erspielt. Hervorgegangen aus dem renommierten Amsterdam Loeki Stardust Quartet steht sie mittlerweile als Solistin und mit den von ihr gegründeten Ensembles Spark und Koschitzki & Ritter auf den internationalen Bühnen. Als Performerin verbindet sie die klassische Musiktradition und Einflüsse aus der zeitgenössischen Avantgarde-Musik mit ihrer Leidenschaft für Kurt Weill, den Film noir, Jazz und elektronische Musik.

Daniel Koschitzki

Daniel Koschitzki gilt als einer der führenden Blockflötisten seiner Generation. Von der Presse und vom Publikum gleichermaßen als Querdenker und Visionär geschätzt, verortet er sein Instrument oft in ungewohnten Kontexten und hat dadurch zu einer neuen Wahrnehmung der Blockflöte in der Klassikszene beigetragen. Koschitzkis internationale Karriere begann im Jahr 2001 mit dem 1. Preis beim International Solo Recorder Playing Competition in London, dem ein Solistendebüt in der renommierten Wigmore Hall folgte. Kurz darauf wurde er Mitglied im weltberühmten Amsterdam Loeki Stardust Quartet, dem er bis 2007 angehörte. Zusammen mit der Flötistin Andrea Ritter gründete er im selben Jahr Spark, die klassische Band, die 2011 mit dem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde und seitdem den Großteil seiner weltweiten Konzerttätigkeit ausmacht. Daneben widmet sich der Ausnahmemusiker, der sowohl auf der Blockflöte als auch auf dem Klavier über ein abgeschlossenes Solistenexamen verfügt, ausgewählten Solo- und Kammermusikprojekten. Zu seinen musikalischen Partnern zählten unter anderem der Trompeter Reinhold Friedrich, die Blockflötisten Dorothee Oberlinger und Maurice Steger, der Countertenor Valer Sabadus, die Geigerin Christine Busch sowie das Berliner Saxophonquartett Clair Obscur. Als Solist und mit Spark als Solistengruppe hat Koschitzki mit zahlreichen namhaften Orchestern zusammen gespielt, darunter das London Symphony Orchestra, das WDR Funkhausorchester Köln, das Frankfurter Opern- und Museumsorchester, das Residentie Orkest Den Haag, die Philharmonie Zuidnederland, das Nederlands Kamerorkest, das Württembergische Kammerorchester Heilbronn, das Folkwang Kammerorchester Essen, die Hamburger Camerata und das Süddeutsche Kammerorchester Pforzheim. Er war an zahlreichen Rundfunk- und Fernsehproduktionen sowie an CD-Aufnahmen für die Deutsche Grammophon, EMI, Berlin Classics, Neue Meister, ARS Produktion, Channel Classics und Carus beteiligt.

Zohar Lerner

Zohar Lerner ist seit Oktober 2009 Konzertmeister des WKO. Er studierte an der Buchmann-Mehta School of Music in Tel Aviv. Zu seinen Lehrern gehörten David Chan, Haim Taub, Irena Svetlova und Yair Kless. Er setzte sein Studium an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin fort, wo er mit Christoph Poppen, Isabelle Faust und Stephan Picard arbeitete. Mit 17 Jahren debütierte Zohar Lerner als Solist mit dem Israel Philharmonic Orchestra unter Zubin Mehta. Er trat als Solist mit Orchestern wie dem Israel Chamber Orchestra, den Tel-Aviv-Soloists, den Berliner Symphonikern und dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn auf. Mit den Berliner Philharmonikern verbindet ihn eine regelmäßige Zusammenarbeit: In den Jahren 2005-2009 spielte er hier als Gast unter Dirigenten wie Claudio Abbado, Simon Rattle, Mariss Jansons, Nikolaus Harnoncourt, Semyon Bychkov, Christian Thielemann, Bernard Haitink und Daniel Barenboim. Gastkonzertmeister war Zohar Lerner beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, beim WDR Sinfonieorchester, beim hr-Sinfonieorchester, beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, bei der NDR Radiophilharmonie Hannover, beim Bern Sinfonie Orchester, beim Kammerorchester Basel, bei den Berliner Symphonikern sowie bei der Norwegischen Nationaloper Oslo. Zohar Lerner ist außerdem gern gesehener Gast der Festivals in Rolandseck, Salzburg, Luzern, Kafar Blum und beim Jerusalem International Chamber Music Festival. Er spielt eine Nicolaus Gagliano-Violine von 1754, die ihm das WKO zur Verfügung stellt.

 

 

 

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