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Neujahrskonzert 2018 // LIEBESGRÜSSE AUS RUSSLAND

Liebe in all ihren Facetten zum Jahresauftakt 2018!
Eine mutige Frau, die ihre Zuneigung gesteht - komme, was da wolle. Die Leidenschaft zweier junger Menschen, die nicht sein darf. Und die märchenhafte Liebe, die alle Grenzen und sogar einen 100-jährigen Fluch überwindet. Das WKO verwandelt die Harmonie mit Ausschnitten aus den lyrischen Szenen "Eugen Onegin" zur Opernbühne, erzählt die große Shakespeare-Tragödie "Romeo und Julia" und wird zum Corps de Ballett im Märchentraum "Dornröschen".
Ein Landsitz im zaristischen Russland. Die junge Tatjana lernt den windigen Eugen Onegin kennen und lieben. Ganz gegen die herrschenden Konventionen gesteht sie ihm in einem Brief ihre Gefühle. Doch der interessiert sich nicht für sie - eine Entscheidung, die er später bitterlich bereuen wird. "Die Briefszene der Tatjana aus "Eugen Onegin" ist einer der ergreifendsten Momente der Operngeschichte", schwärmt Ruben Gazarian. Für diese Schlüsselszene hat er die armenische Sopranistin Karine Babajanyan eingeladen, die mit sinnlicher Tiefe und starker emotionaler Ausdruckskraft die großen Frauenrollen auf der Opernbühne verkörpert.
Romeo und Julia sind wohl das berühmteste Liebespaar der Kulturgeschichte. In der Fantasie-Ouvertüre wird diese zum Scheitern verurteilte Liebesgeschichte in aller Kürze, aber nicht minder intensiv erzählt: Der Streit zwischen den Adelsfamilien, die Hilfsbereitschaft und Güte des Pater Lorenzo und natürlich die innige Liebe zwischen Romeo und Julia sind in diesem bewegenden Stück Musik verpackt.
Das Märchen von Dornröschen, die sich mit einem Fluch belegt tödlich an der Spindel sticht und nur durch die wahre Liebe aus einem 100-jährigen Todesschlaf erweckt werden kann, bietet den Stoff für eines der berühmtesten Balletts überhaupt. Am Ende siegt das Gute über das Böse.
Romantik, Herzschmerz und Liebesglück. Der Klangerfinder dieser drei Liebesgeschichten ist Peter I. Tschaikowsky. Er zeichnet Menschen, keine Helden. Mit empfindungstiefer und expressiver Musik voller Schönheit und Anmut lässt er seine Protagonisten und ihre seelischen und charakterlichen Eigenheiten lebendig werden. Ein Programm, das zu Herzen geht!

Freitag, 05. Januar // 19:30 uhr

Harmonie // Theodor-Heuss-Saal,Konzert- und Kongresszentrum

Peter I. Tschaikowsky
Eugen Onegin - Polonaise

Peter I. Tschaikowsky
Eugen Onegin Introduktion und Briefszene

Peter I. Tschaikowsky
ROMEO AND JULIET (ROMEO I DZUL?ETTA) [ORIGINAL VERSION 1869]

Peter I. Tschaikowsky
Suite aus Dornröschen

Ruben Gazarian // Dirigent

Karine Babajanyan // Sopran

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