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DIE WINTERREISE
Die dritte Kooperation von Theater Heilbronn und WKO
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Einmal im Jahr finden sich die beiden wichtigen Kulturinstitutionen der Stadt Heilbronn, das Theater Heilbronn und das Württembergische Kammerorchester Heilbronn, zusammen, um gemeinsam ein Stück Musiktheater auf die Bühne zu bringen, das jenseits des gängigen Repertoires nur selten oder gar nicht in den Spielplänen zu finden ist. Am 17. Februar hat „Die Winterreise“ nach dem gleichnamigen Liederzyklus von Franz Schubert Premiere im Großen Haus des Stadttheaters. Der in Kassel lebende Komponist Jens Josef hat die von Schubert für Klavier und Gesangsstimme geschaffenen Lieder für Streichorchester und Bariton bearbeitet. Diese Neu-Orchestrierung der „Winterreise“ erlebt an diesem Abend ihre Uraufführung durch das Württembergische Kammerorchester Heilbronn unter Leitung von Ruben Gazarian mit dem Heidelberger Sänger Matthias Horn. Für die Inszenierung zeichnet Christian Marten-Molnár verantwortlich, Musiktheaterregisseur und Chefdramaturg am Theater Heilbronn.
Franz Schuberts „Winterreise“ wird in der Orchestrierung von Jens Josef zu einer wahrhaften Theatermusik, betont Christian Marten-Monár. Der Regisseur hatte schon lange den Wunsch, die „Winterreise“ in Szene zu setzen. Da traf es sich gut, dass das Württembergische Kammerorchester in dieser Spielzeit einen Schwerpunkt seiner Arbeit bei Franz Schubert setzt.
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DIE WINTERREISE FÜR KINDER
Auch in der pädagogischen Arbeit des Württembergischen Kammerorchesters steht 2012 Franz Schubert im Mittelpunkt: Wie für die gemeinsame Musiktheaterproduktion des Theaters Heilbronn und des WKO, die ab dem 17. Februar im Theater am Berliner Platz zu erleben ist, ist „Die Winterreise“ Grundlage eines Musikprojektes des WKO für die ganz jungen Konzertbesucher. Die Konzeption und Umsetzung obliegt dem hierin erfahrenen und mehrfach ausgezeichneten Ohrwurm-Projekt aus Frankfurt am Main, das für „Die Winterreise für Kinder“ mit einigen Heilbronner Partnerschulen zusammenarbeitet. Neben den geschlossenen Schulvorstellungen (26. bis 28. März, jeweils 9.30 Uhr und 11 Uhr) findet am Samstag, 24. März um 15 Uhr eine Familienvorstellung statt. In der kommenden Woche beginnen die Lehrervorbereitungen im Probensaal des WKO und die ersten Kunstwerke aus der Vorbereitungsarbeit in den Schulklassen sind bereits im Orchesterbüro eingetroffen.
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DER "JAHRHUNDERTMUSIKER" MARTIN GRUBINGER ZU GAST
BEIM WKO
Der österreichische Multipercussionist ist Solist beim 6. Heilbronner Konzert am 29. Februar 2012
Schlagzeilen machte dieser auch als Rundfunk-Moderator wirkende vielseitige Musiker durch eine siebenstündige Schlagzeugnacht „The Percussive Planet“ im Rahmen des Beethovenfestes 2006 oder mit seinem vierstündigen Projekt „The Percussive Planet“. Ein weiteres Highlight stellte sein Auftritt im Wiener Musikverein mit dem RSO Wien unter John Axelrod dar: sechs Schlagzeugkonzerte, darunter zwei für ihn komponierte Uraufführungen von Rolf Wallin und Anders Koppel, standen auf dem Programm. 2010 wurde Grubinger mit dem Würth-Preis der Jeunesses Musicales Deutschland ausgezeichnet, 2011 gab er sein Debut mit den Wiener Philharmonikern.
Seine mitreißende Musikalität und die Freude am Musizieren überträgt sich sofort auf diejenigen, die mit ihm auf der Bühne stehen und natürlich auch nahtlos auf die, die vor der Bühne sitzen und Zuhörer, -schauer eines wahren Schlagzeug-Feuerwerkes werden. Die Interaktion von Musikern und Publikum wird greifbar. Und so stellt das Württembergische Kammerorchester den Percussion-Erlebnissen je Stücke voran, die ebenfalls auf unmittelbare Wirkung und Kommunikation setzen.
Tickets für das Konzert mit Martin Grubinger erhalten Sie direkt über den nachfolgenden Link: Online-Ticketshop.
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redblue meets Klassik – Musica y Danza
Nina Corti übergibt ihre Choreographien in Heilbronn an Rosana Romero

Unter dem Titel „Musica y Danza“ wird am 10. März in der Eventhalle B des redblue Veranstaltungscenters eine ganz besondere „Staffelstabübergabe“ stattfinden: Die weltbekannte Tänzerin Nina Corti nimmt Abschied von der Bühne und übergibt ihre Choreographien an Rosana Romero aus Madrid. Dabei wird sie persönlich als Zuschauerin beim Konzert des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn anwesend sein. Auf dem Programm stehen Werke von Ottorino Respighi, Georg Philipp Telemann, Luigi Boccherini, Isaac Albéniz und Béla Bartók.
Nina Corti ist von der Übergabearbeit begeistert und gespannt darauf, ihre Choreographien nun selbst einmal auf der Bühne sehen zu können: „In der Überlegung, die Seite von der Bühne in den Zuschauerraum zu wechseln, habe ich begonnen, Rosana Romero aus Madrid meine Choreographien weiterzugeben. Das ist ein wunderbarer Prozess und ich freue mich auf das Ergebnis, meine eigenen Ideen durch einen anderen Menschen sichtbar machen zu lassen.“
Rosana Romero stammt aus Barcelona und hat bereits mit berühmten Tänzern wie Antonio Canales, Carlos Saura und vielen anderen gearbeitet. Sie tanzt nicht nur Flamenco, sondern hat auch etliche Jahre Klassisch Spanischen Tanz und Kastagnettentechnik studiert. 1999 gründete sie das Tanzensemble Suroma, mit dem sie in bekannten Theatern und Veranstaltungsorten in Madrid und Barcelona auftrat. Ein Jahr darauf wurde sie Mitglied der Paco Peña’s company und tourte mit „Musa Gitana†durch Europa. Darauf folgten Tourneen mit dem Nuevo Ballet Español und Tito Losada’s company. Rosana Romero wurde für ihren Flamenco-Tanz mit verschiedensten Preisen ausgezeichnet.
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"SCHUBERT UM 4" NR.2
Das 2. Konzert der Kammermusikreihe findet in der KSK über den Dächern Heilbronns statt

Mit einen bis auf den letzten Platz ausverkauften Schießhaus ist die neue WKO-Reihe "Schubert um 4" am 15. Januar in eine Reihe von nunmehr noch 5 Konzerten gestartet. Nachmittags um 16 Uhr werden in der Kreissparkasse und im Schießhaus nun bis zum Sommer einmal im Monat kammermusikalische Klänge von Franz Schubert zu hören sein. Der "kleinen Schubertiade" folgt vom 13. bis 15. Juli das große Festivalwochenende des Württembergischen Kammerorchesters mit dem Titel "Schubertiade".
Auf dem Programm des Nachmittagskonzertes am 12. Februar 2012 um 16 Uhr steht Franz Schuberts Streichquintett in C-Dur, das er kurz vor seinem Tod komponierte – es sollte sein letztes Kammermusikwerk sein. Der Komponist wählt für die Besetzung, anders als in der Wiener Tradition üblich, zwei Celli statt der sonst zweifachen Bratschen. Auch die Länge und die musikalische Komplexität des Werkes reichen deutlich über seine Zeit hinaus. Die geradezu sinfonischen Ausmaße lassen eher an die Musik Gustav Mahlers denken als an diejenige der Schubert‘schen Zeitgenossen. Wie bei allen Werken aus Schuberts Todesjahr (z.B. die Große Sinfonie in C-Dur oder die Klaviersonate Nr. 20 in A-Dur) stellt sich die Frage, wohin Schuberts Entwicklung geführt hätte, wäre er nicht so früh verstorben und welchen Einfluss er auf die aufkommende Romantik somit hätte nehmen können.
Neben der musikalischen Vorstellung des visionären Musikers wird durch Rezitation aus seinem imaginären Tagebuch auch ein Bild von Franz Schubert als Persönlichkeit gezeichnet. Die Schauspielerin Cosima Greeven liest Ausschnitte aus Peter Härtlings Roman „Schubert“, der ein lebendiges Bild des jungen Komponisten zeichnet. Vor der Vorstellung ist das Foyer geöffnet und Sie sind ab 15 Uhr herzlich zu Kaffee und Kuchen eingeladen.
Mit: Marlise Riniker, Johannes Hehrmann, Sebatian Wohlfarth, Georg Oyen, Maximilian Schultis, Cosima Greeven
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