Im Tal der Klänge

Ein Streichorchester wird entführt

Im Auftrag des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn hat im Jahr 2008 das Ohrwurm-Projekt (Frankfurt) mit dem Konzertpianisten Christoph Ullrich und dem international renommierten Klarinettisten Ib Hausmann das Projekt „Im Tal der Klänge“ konzipiert. Nach den erfolgreichen Aufführungen in der Saison 2008/20009 mit einem überwältigenden Zuspruch und der Teilnahme von 1500 Grundschülern wurde dieses Projekt auch in der Saison 2009/2010 wieder aufgenommen.

Den Erfolg des Projekts machte vor allem auch die Zusammenarbeit der Autoren mit den Lehrerinnen und Lehrern aus. "Im Tal der Klänge" richtete sich an Grundschulen der Klassen eins bis vier. Eine verpflichtende Veranstaltung für Lehrer zur Vorstellung des Unterrichtsmaterials für die Konzertvorbereitung der Schulklassen ging den Aufführungen voraus. So konnten die Lehrerinnen und Lehrer die jungen Konzertbesucher spielerisch und doch intensiv auf das Konzert vorbereiten.

 

 

Die Handlung

Während einer scheinbar ganz normalen Orchesterprobe passiert plötzlich Sonderbares: Es blitzt und donnert, ein Zauberer bringt das Orchester in seine Gewalt. Es findet sich plötzlich in einem entlegenen Wüstental wieder.
Der Zauberer führt, wie zu erwarten, nichts Gutes im Schilde. Er möchte mit Hilfe seines eigenartigen Begleiters Echophag – eine Maschine oder ein Wesen? – die Musik aus der Welt entfernen. Das Orchester soll ihm dafür die ganze Palette seiner Klänge liefern. Als Herr über die Musik will er die Macht über die Gefühle der Menschen erringen.
Die Musiker sind ihm wehrlos ausgeliefert. Da erscheint ein weiß gekleideter Pierrot im Tal der Klänge...

In einem spannenden, kindgerechten Musiktheaterstück wird das Streichorchester als lebendiger Klangkörper erfahrbar. Die Kinder erleben auf spannende Weise die fast unbegrenzten Klangmöglichkeiten eines der führenden Kammerorchester, entdecken die Vielstimmigkeit und werden auf vielfältige Weise aktiv einbezogen.