Martin Grubinger
Schlagzeug
„Martin Grubinger ist ein Jahrhundertmusiker. [...] Wenn vitale Urkraft und künstlerische Feinarbeit, wenn Natur und Geist sich derart nahe kommen, erfährt das Bewusstsein unweigerlich eine spontane Ausdehnung.“
– Die Welt, 21. Juli 2008
Der österreichische Multipercussionist Martin Grubinger machte bereits als Jugendlicher bei internationalen Wettbewerben auf sich aufmerksam. So war er u. a. der jüngste Finalist beim zweiten Welt-Marimba-Wettbewerb in Okaya, Japan, sowie Finalist beim EBU Wettbewerb in Norwegen.
Martin Grubingers Repertoire ist ungewöhnlich vielseitig. Im September 2006 überzeugte er Publikum und Kritiker mit seinem groß angelegten Projekt „The Percussive Planet“ beim renommierten Beethovenfest in Bonn. Ein weiteres Highlight stellte sein Auftritt im Wiener Musikverein mit dem RSO Wien unter John Axelrod im November 2006 dar: sechs Schlagzeugkonzerte, darunter zwei für ihn komponierte Uraufführungen von Rolf Wallin und Anders Koppel, standen auf dem Programm.
Der in Salzburg geborene Musiker studierte am Bruckner-Konservatorium in Linz und am Mozarteum in Salzburg. Inzwischen ist er weltweit mit Recitals und Orchesterkonzerten in vielen bedeutenden Konzertsälen sowie bei renommierten Festivals aufgetreten. Im Sommer 2007 erhielt er auf dem Schleswig-Holstein Musik Festival den „Bernstein Award“, und in der Saison 2007/08 wurde er auf Vorschlag des Wiener Konzerthauses für den renommierten Konzertzyklus „Rising Stars“ ausgewählt, der ihn als Solist in viele der berühmtesten Konzert¬häuser führte, darunter die Kölner Philharmonie, Palais des Beaux Arts Brüssel, Concertgebouw Amsterdam, Megaron Athen und Carnegie Hall New York. Auch in der Laeiszhalle Hamburg, dem Konzerthaus Berlin, im Festspielhaus Baden-Baden sowie bei den Bregenzer Festspielen konnte er sich bereits präsentieren. Regelmäßige Auftritte bei so namhaften Festivals wie den Rheingau und Schleswig-Holstein Musikfestivals wie auch beim Kunstfest Weimar, Lucerne Festival und den Salzburger Festspielen runden seine Konzerttätigkeit ab.
2008/09 war er Artist in Residence am Gewandhaus Leipzig, 2009 gab er sein gefeiertes Debüt bei den Salzburger Festspielen, ein Jahr später erhielt er den Würth-Preis der Jeunesses Musicales Deutschland. Vor kurzem hat Martin Grubinger einen Exklusiv-Vertrag mit der Deutschen Grammophon Gesellschaft unterzeichnet; als erste CD erschien Drums ‘n’ Chant.
Weitere Höhepunkte seiner Karriere waren Tourneen mit dem Bergen Philharmonic Orchestra unter Leitung von Rafael Frühbeck de Burgos und mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen sowie Auftritte mit Oslo Philharmonic, Hong Kong Sinfonietta, National Symphony Orchestra Taiwan, Münchner, Hamburger und Dresdner Philharmoniker, NDR Sinfonieorchester Hamburg und NDR Radiophilharmonie Hannover, hr Sinfonieorchester, Sinfonieorchester Luzern, Orquesta Sinfónica de Castilla y León, ORF Sinfonieorchester Wien sowie die Teilnahme am Brass & Percussion Festival in der renommierten Suntory Hall in Tokyo.
Highlights der laufenden Saison sind Touren mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra und Andris Nelsons sowie mit Bergen Philharmonic und Andrew Litton, Konzerte mit dem NHK Symphony Orchestra Japan und Jonathan Nott, sein US-amerikanisches Orchesterdebut mit Kansas City Symphony sowie Wiedereinladungen zum Gewandhausorchester Leipzig, diesmal unter Riccardo Chailly, und zu den Münchner und Dresdner Philharmonikern sowie zu beiden Orchestern des NDR.
Seinen „Percussive Planet“ wird Martin Grubinger in naher Zukunft in Hamburg, Wiesbaden und erneut in München präsentieren. Für November 2011 ist sein Debut mit den Wiener Philharmonikern geplant. Während der Saison 2011/12 wird er Artist in Residence am Konzerthaus Wien, der Philharmonie Köln, in München sowie bei der Camerata Salzburg sein.
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