"SCHUBERT UM 4" NR.2
Das 2. Konzert der Kammermusikreihe findet in der KSK über den Dächern Heilbronns statt

Mit einen bis auf den letzten Platz ausverkauften Schießhaus ist die neue WKO-Reihe "Schubert um 4" am 15. Januar in eine Reihe von nunmehr noch 5 Konzerten gestartet. Nachmittags um 16 Uhr werden in der Kreissparkasse und im Schießhaus nun bis zum Sommer einmal im Monat kammermusikalische Klänge von Franz Schubert zu hören sein. Der "kleinen Schubertiade" folgt vom 13. bis 15. Juli das große Festivalwochenende des Württembergischen Kammerorchesters mit dem Titel "Schubertiade".
Auf dem Programm des Nachmittagskonzertes am 12. Februar 2012 um 16 Uhr steht Franz Schuberts Streichquintett in C-Dur, das er kurz vor seinem Tod komponierte – es sollte sein letztes Kammermusikwerk sein. Der Komponist wählt für die Besetzung, anders als in der Wiener Tradition üblich, zwei Celli statt der sonst zweifachen Bratschen. Auch die Länge und die musikalische Komplexität des Werkes reichen deutlich über seine Zeit hinaus. Die geradezu sinfonischen Ausmaße lassen eher an die Musik Gustav Mahlers denken als an diejenige der Schubert‘schen Zeitgenossen. Wie bei allen Werken aus Schuberts Todesjahr (z.B. die Große Sinfonie in C-Dur oder die Klaviersonate Nr. 20 in A-Dur) stellt sich die Frage, wohin Schuberts Entwicklung geführt hätte, wäre er nicht so früh verstorben und welchen Einfluss er auf die aufkommende Romantik somit hätte nehmen können.
Neben der musikalischen Vorstellung des visionären Musikers wird durch Rezitation aus seinem imaginären Tagebuch auch ein Bild von Franz Schubert als Persönlichkeit gezeichnet. Die Schauspielerin Cosima Greeven liest Ausschnitte aus Peter Härtlings Roman „Schubert“, der ein lebendiges Bild des jungen Komponisten zeichnet. Vor der Vorstellung ist das Foyer geöffnet und Sie sind ab 15 Uhr herzlich zu Kaffee und Kuchen eingeladen.
Mit: Marlise Riniker, Johannes Hehrmann, Sebatian Wohlfarth, Georg Oyen, Maximilian Schultis, Cosima Greeven
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