Neue Horizonte: 50 Jahre Württembergisches Kammerorchester Heilbronn
A Tempo: Faerbers „Suche nach Gültigem“
„Kunst ist die Suche nach Gültigem“, sagt Jörg Faerber, der „Ausdruck der jeweiligen Zeit“. Für ihn noch lange kein Grund, alles zu spielen, was an Literatur angeboten wird. Der Hüter von Bach und Mozart findet das Programm seines Orchesters in der „Suche nach Gültigem“. Da nimmt er gerne hin, dass man ihn einen konservativen Musiker nennt.
Faerber predigt seinen Musikern die „Ehrfurcht vor dem Werk“, die „stückorientierte“ anstelle der „künstlerorientierten“ Musik: „Jede gute Musik wurde von einem hochbegabten, wenn nicht genialen Künstler geschaffen. Wir versuchen, zwischen den Zeilen die Absicht des Komponisten zu erfühlen und hoffen, diese einem Publikum vermitteln zu können.“
Neue Horizonte: 50 Jahre Württembergisches Kammerorchester Heilbronn
Kontrapunkt: Gründung am 6. November 1960
Opus 1: Startkonzert am 13. Januar 1961
Stringendo: „Württembergisches“ Kammerorchester Heilbronn
Unisono: Weltgewandt und heimatverbunden
Duette: Begegnungen mit Solisten
A Tempo: Faerbers „Suche nach Gültigem“
Maestro: Gründer, Inspirator, Leitvater, Verwalter, Europäer
Forte: 2002 mit Ruben Gazarian in die neue Ära
Tutti: Gesellschaftliche Breite
Vivace: Tradition und neue Musikwelten
Ouvertüre: Daten zur Geschichte des Württembergischen Kammerorchesters Heilbronn