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Los Romeros

Gitarrenquartett

 „Die Königliche Familie der Gitarrenmusik“


Der legendäre Celedonio Romero gründete gemeinsam mit seinen Söhnen Celin, Pepe und Angel das international renommierte Ensemble Los Romeros, das Millionen als die „königliche Familie der Gitarrenmusik“ bekannt ist. Die Familie Romero umfasst mittlerweile drei Generationen konzertierender Künstler. Dass es derartig viele Virtuosen desselben Instruments innerhalb einer Familie gibt, ist sowohl einmalig in der Musiklandschaft, als auch beispiellos auf dem Gebiet der klassischen Gitarrenmusik.

Als wahrhafte Institution in der Welt der klassischen Musik hat das Quartett zahllose Zuhörerschaften fasziniert und weltweit die Stimmen der Kritik für sich begeistert. Celedonio Romero verstarb am 8. Mai 1996 in San Diego. Seine Familie sagt, „er macht die Seele des Ensembles aus, von nun an werden alle unsere Konzerte eine Hommage an ihn sein“. Seine Söhne und Enkelsöhne führen ihr Vermächtnis im Sinne Celedonios fort.

Celedonio Romero war zunächst ein berühmter Solist in Spanien. Als seine Söhne jeweils das Alter von zwei bis drei Jahren erreichten, begann er, sie im Gitarrenspiel zu unterrichten. 1957 emigrierte die Familie in die USA, wo die Romeros ihre Weltkarriere begannen, als die Söhne noch Teenager waren.

Seit nunmehr über 50 Jahren inspiriert das Schaffen dreier Romero-Generationen Komponisten dazu, das Repertoire für Gitarren und Orchester zu bereichern. Um es mit den Worten des spanischen Komponisten Joaquín Rodrigo zu sagen: „Los Romeros haben die Technik des Gitarrenspiels dahingehend entwickelt, Schwieriges einfach aussehen zu lassen. Ohne Zweifel sind sie die Großmeister an der Gitarre.“

Anlässlich des 50. Ensemble-Jubiläums erschien im Februar 2009 bei SONY Classical eine CD mit dem Titel „Celebration“. Darüber hinaus unternahmen Los Romeros im Jubiläumsjahr eine Tournee mit dem Königlichen Sinfonieorchester Sevilla und Pedro Halffter mit ausverkauften Konzerten in den Musikmetropolen Deutschlands, Österreichs und der Schweiz. Ende 2011 wird bei der Deutschen Grammophon eine neue CD mit weihnachtlichem Repertoire erscheinen, pünktlich zu einer langen Deutschland-Tournee im Dezember 2011. Desweiteren stehen im nächsten Jahr eine Tournee mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, Rezitale in Deutschland und der Schweiz und Konzerte bei Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, dem Menuhin Festival Gstaad, dem Dubrovnik Festival und dem Schleswig Holstein Musikfestival an.

Celin Romero bekam als ältester Sohn des Maestro Celedonio Romero und seiner Frau Angelita Ines Romero Gitarrenunterricht bei seinem Vater und hatte seinen ersten offiziellen Auftritt als Siebenjähriger beim Radio National de España in Málaga. Neben seinen regen Konzerttätigkeiten lehrt Celin Romero als Professor für Musik und Gitarre an mehreren Universitäten. Weiterhin war er mehrere Male Teil der Jury der National Endowment for the Arts in Kalifornien. Im Jahr 2000 wurde Celin Romero von König Juan Carlos zum Ritter des Ordens Isabel la Catolica geschlagen und in den Adelsstand erhoben.

Pepe Romero ist der zweite Sohn Celedonios, welcher auch sein Gitarrenlehrer war. Pepe Romeros erster offizieller Auftritt war ein gemeinsames Konzert mit seinem Vater als Siebenjähriger. Er hat mit vielen der angesehensten Dirigenten zusammengearbeitet und seine Interpretationen haben berühmte Komponisten wie Joaquín Rodrigo, Federico Moreno Torroba und Lorenzo Palomo inspiriert, Werke speziell für ihn zu schreiben. Im Jahr 2000 wurde auch Pepe Romero von König Juan Carlos zum Ritter des Ordens Isabel la Catolica geschlagen und in den Adelsstand erhoben.

Lito Romero ist der Sohn Angels und das neueste Mitglied des Ensembles. Im Alter von 19 Jahren begann Lito zusammen mit seinem Vater  in großen Städten und bei verschiedenen Musikfestivals weltweit zu spielen. Bei seinem ersten öffentlicher Auftritt als Solist 1991 spielte Lito das „Concierto de Aranjuez“ von Joaquin Rodrigo zusammen mit dem Wyoming Symphony Orchestra, sein erstes Solokonzert gab er 1994.

Celino Romero ist der Sohn Celins und das jüngste Mitglied der Romeros, aber er ist schon jetzt ein wahrer Konzertveteran mit zahlreichen brillanten Leistungen. Mit der Einführung von Celino in das Ensemble im Jahr 1990 bemerkte die New York Times: „Eins der dauerhaften Geheimnisse des musikalischen Talents ist, wie Fähigkeiten vom musikalischen Elternteil zum musikalischen Kind genetisch überzugehen scheinen. In der Familie Romero war dieser Übergang schnell und ungehindert. Die Virtuosität der Romeros wurde durchwegs als verlässlich und fein geschätzt, als ob diese Techniken aus einem Guss stammten.“
 

 

 

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