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Maximilian Schmitt

Tenor

 

"Maximilian Schmitt ist ein deutscher Tenor, dem man schleunigst in einer großen Mozart-Rolle wiederbegegnen möchte." Wiener Zeitung - 28.01.2009,Salzburg:Haydn - "Schöpfung" Freiburger Barockorchester, René Jacobs

Maximilian Schmitt entdeckte seine Liebe zur Musik bereits in jungen Jahren bei den Regensburger Domspatzen. Seit 1999 studierte er Gesang bei Prof. Anke Eggers an der Berliner Universität der Künste. 2005 und 2006 war er Mitglied im Jungen Ensemble der Bayerischen Staatsoper München und sammelte dort in Meisterkursen bei Ann Murray und Robert Dean Smith weitere Erfahrungen.

Noch während seiner Zeit im Jungen Ensemble konnte er am Salzburger Landestheater als Tamino in der Zauberflöte debütieren. Mittlerweile war er in München in Rollen wie Lord Cecil in Roberto Devereux oder Albazar in Il turco in Italia in einer Inszenierung von Christoph Loy bei den Münchner Opernfestspielen zu hören. Seit der Saison 2008/2009 ist Maximilian Schmitt Ensemblemitglied des Mannheimer Staatstheaters, und dort in Partien wie David/Meistersinger und den lyrischen Mozart-Partien wie Tamino, Don Ottavio oder Ferrando zu hören.

Neben seiner Leidenschaft für die Oper gewinnt seine Tätigkeit als Konzertsänger immer größeres Gewicht. Er arbeitet unter anderem mit Andrew Manze, Daniel Harding, Thomas Hengelbrock, Leopold Hager, Ulf Schirmer, Marcus Creed, Trevor Pinnock, Helmuth Rilling und Orchestern wie der Akademie für Alte Musik Berlin, Concerto Köln, dem Kammerorchester Basel, den Symphonieorchestern des Bayerischen und des Mitteldeutschen Rundfunks, dem Swedish Radio Symphony Orchestra und dem Gewandhausorchester Leipzig.

Beim Barcelona Symphony Orchestra war er eingeladen, in Schumanns Paradies und die Peri die Erzählerpartie zu übernehmen, in der er auch in Mannheim in einer szenischen Version auf der Bühne zu hören ist: „Da ist Maximilian Schmitt, der den Jünglingen […und dem Erzähler] seinen wunderbar leuchtenden und unangestrengt lodernden Tenor verlieh.“ (Mannheimer Morgen) Höhepunkte der jüngsten Zeit waren zahlreiche Konzerte mit dem Gewandhausorchester (Bachs h-moll-Messe unter Trevor Pinnock, Matthäus-Passion unter Riccardo Chailly) sowie mit dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Peter Dijkstra und dem Swedish Radio Symphony Orchestra unter Daniel Harding.

Neben seinem Festengagement in Mannheim bleibt ihm immer noch Zeit für Konzerte: 2009 wird er wieder mit Helmuth Rilling und der Bachakademie auf Tournee gehen und zum ersten Mal mit dem Orchestre des Champs Elysées unter Philippe Herreweghe zusammenarbeiten – im Mendelssohn-Jahr mit dem Elias und der Walpurgisnacht u. a. beim Edinburgh, Lucerne und Rheingau Musik Festival. Nach einem Konzert mit der Lobgesang-Sinfonie bei den Wiener Symphonikern beschließt er das Jahr 2009 mit einer Tournee mit Händels Messiah gemeinsam mit RIAS Kammerchor.

Gemeinsam mit dem erfahrenen Liedbegleiter Gerold Huber beginnt er das Liedrepertoire zu erkunden. Nach einem Münchner Liederabend hat ihn der Bayerische Rundfunk für eine erste Liedproduktion von Schumanns Dichterliebe eingeladen.

 

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