Solisten

 

Suyoen Kim

Violine

 

Suyoen Kim wurde am 12.11.1987 in Münster/Westfalen als Tochter koreanischer Eltern geboren.

Mit fünf Jahren erhielt Suyoen Kim ersten Geigenunterricht bei Houssam Mayas.

Im Alter von neuen Jahren wechselte sie als jüngste Jungstudentin Deutschlands zu Prof. Helge Slaatto an die Musikhochschule Münster (bis 2005: „Hochschule für Musik Detmold, Abteilung Münster“). Bei Prof. Slaatto setzte sie ihr Studium in Münster bis zum Diplom im Juni 2008 fort. Im Wintersemester 2008/09 begann sie ein Aufbaustudium bei Prof. Ana Chumachenko an der Hochschule für Musik und Theater München.

Solistisch arbeitete Suyoen Kim mit renommierten Dirigenten wie Eliahu Inbal, Kurt Masur, Myung-Whun Chung, Steven Sloane, Jan Latham-Koenig, Peter Ruzicka oder Walter Weller zusammen.

Meisterkurse absolvierte sie bei Rainer Kussmaul, Ida Haendel, Ana Chumachenko und Elizabeth Walfish. Auf Einladung Seiji Ozawas besuchte sie 2005 und 2006 die Schweizer National Music Academy (Ozawa's Academy).

Mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem Norrlands Operan Orkester und dem Hermitage Theatre Orchestra St. Petersburg, der Copenhagen Philharmonie, der Baden-Badener Philharmonie, den Münchner Symphonikern, der Augsburger Philharmonie und der Bayerischen Kammerphilharmonie, dem Staatsorchester Cottbus, Orchestre Philharmonique de Strasbourg sowie den Bochumer Symphonikern, der Neuen Philharmonie Westfalen, den Niederrheinischen Sinfonikern, der Kammerphilharmonie Amadé und den Seoul Symphonics trat Suyoen Kim als Solistin auf. Sie gab Konzerte in Deutschland, Korea, Schweden, Dänemark, Frankreich, Italien und Österreich.

Suyoen Kim ist Stipendiatin der GWK, Münster, und der Konrad Adenauer Stiftung. 2009 gewannn sie den 4. Preis beim Queen Elisabeth International Music Competition of Belgium in Brüssel, 2006 den 1. Preis beim Internationalen Violin-Wettbewerb Hannover. Im Jahr 2005 erhielt Suyoen Kim den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen. 2003 erspielte sie sich den 1. Preis beim Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart in Augsburg, außerdem bekam sie den Publikumspreis und den Preis für die beste Interpretation Neuer Musik. Die Patronatsgesellschaft für Theater und Orchester Baden-Baden verlieh ihr im selben Jahr ihren Förderpreis und die Brahms-Gesellschaft in Baden-Baden den Brahms-Preis. Ein Jahr zuvor, 2002, wurden Suyoen Kim der DAAD-Preis und der Stennebrüggen-Preis der Baden-Badener Philharmonie/Carl Flesch Akademie zugesprochen. 2001 wurde sie Siegerin beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ und sie bekam den Sonderpreis der Deutschen Stiftung Musikleben für herausragende Leistungen, dazu den Förderpreis „Jugend musiziert“ des Westfälisch-Lippischen Sparkassen- und Giroverbandes. Bei den Internationalen Baden-Badener Meisterkursen erkannte man ihr den Ruth-Flesch-Gedächtnispreis zu. Erfolge im Ausland hatte Suyoen Kim schon 1999 und 2000 errungen, als sie in Kopenhagen den 1. Preis und die Goldmedaille beim Internationalen Berlingske Tidende Jugendwettbewerb gewann.

Im Rahmen der WestLB Nachwuchsförderung spielt Suyoen Kim auf der Violine ExCroall, Cremona, von 1684, die die WestLB AG freundlicherweise zur Verfügung stellt.

2009 erscheint bei Naxos eine CD mit zwei Violinkonzerten von Joseph Joachim mit Suyoen Kim als Solistin und der Weimarer Staatskapelle unter der Leitung von Michael Halasz. 2005 erschien bei Oehmsclassics eine CD mit der Bayerischen Kammerphilharmonie, auf der Suyoen Kim als Solistin zu hören ist mit Mozarts Konzert in D-Dur (KV 218), der 2. Suite für Violine solo von Karl Amadeus Hartmann und dessen "Concerto funèbre" (OehmsClassics). 2003 nahm Suyoen Kim Franz Wüllners Violinsonate auf (Franz Wüllner: Kammermusik, Verlag Dohr, Köln).