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Dorothee Mields

Sopran

 

„Mields […] durchschreitet die Stücke […] mit sicherer Balance. Purcell ist bei ihr in doppeltem Sinn gut aufgehoben. […] Mields aber gibt dem Moment mit hervorragender Diktion Dauer, sie ist mittendrin in der Handlung. Sie nimmt Purcell jeden Anflug falscher Harmlosigkeit. Und wenn sie »Ach« singt, ertönt nicht nur ein Ausruf ezeichen, sondern ein ganzer Satz Lebenslust in drei Buchstaben: Wie kostbar ist das: Freude!“    Die Zeit, März 2010

Dorothee Mields ist eine der führenden Interpretinnen für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und wird von Publikum und Presse besonders für ihr einzigartiges Timbre und ihre berührenden Interpretationen geliebt.
Ihre makellose Technik und die schwerelose Klarheit ihrer Stimme prädestinieren sie ebenso für die Werke zeitgenössischer Komponisten.

Eine enge Zusammenarbeit verbindet Dorothee Mields mit dem Collegium Vocale Gent, dem Bachcollegium Japan, der Nederlandse Bachvereiniging, dem Freiburger Barockorchester, dem RIAS Kammerchor, dem Orchestra of the 18th Century, L’Orfeo Barockorchester, der Lautten Compagney, Tafelmusik Baroque Orchestra Toronto und dem Klangforum Wien, sowie mit Dirigenten wie Stefan Asbury, Ivor Bolton, Frans Brüggen, Beat Furrer, Paul Goodwin, Philippe Herreweghe, Gustav Leonhardt, Emilio Pomárico, Hans-Christoph Rademann, Masaaki Suzuki und Jos van Veldhoven.

Sie ist gern gesehener Gast internationaler Festspiele wie Bach-Fest Leipzig, Suntory Music Foundation Festival in Japan, Boston Early Music Festival, Festival van Vlaanderen, Wiener Festwochen, Händel-Festspiele Halle, Musikfestspiele Potsdam, Styriarte Graz, Tanglewood Festival, Les Académies Musicales de Saintes und Musikfest Bremen.

Eine stetig wachsende Diskographie mit etlichen preisgekrönten Aufnahmen dokumentiert ihr künstlerisches Schaffen. Besondere Beachtung fanden die Einspielungen von Dowland „In Darkness Let Me Dwell“ mit Hille Perl, Lee Santana und den Sirius Viols (2008, Sony) und Purcell „Love Songs“ mit der Lautten Compagney und Wolfgang Katschner (2010, Carus). Im Herbst 2010 erscheinen Chopin Lieder mit dem Pianisten Nelson Goerner (eingespielt für das Fryderyk Chopin Institut Warschau) sowie eine weitere Sony Aufnahme mit Hille Perl und Lee Santana, „Loves Alchymie“, mit Werken von Dowland, Hilton und Ferrabosco.

In der Spielzeit 2010/11 sind neben den Projekten mit dem Collegium Vocale Gent und der Nederlandse Bachvereniging besonders erwähnenswert: die Uraufführung von Charlotte Seithers „Kleist-Fragmente“ mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter Ruben Gazarian (Dezember 2010), Bachs Kantate „Schleicht, spielende Wellen“ mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von Thomas Hengelbrock (Februar 2011), Bachs „Johannespassion“ mit dem Beethovenorchester Bonn unter der Leitung von Frans Brüggen (April 2011), Haydns „Die sieben letzten Worte“ mit dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR und Sir Roger Norrington (Mai 2011) und die Lewinfassung von Mozarts „c-moll Messe“ mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden (Juni 2011).

Dorothee Mields hat in Bremen und Stuttgart studiert und lebt heute mit ihrer Familie in der Nähe von Hagen.
 

 

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