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Nelson Freire

Klavier

 

Nelson Freire – 1944 in Brasilien geboren – begann im Alter von 3 Jahren mit dem Klavierspiel. Seine Lehrer waren Nise Obino und Lucia Branca, die wiederum von einem Liszt-Schüler unterrichtet wurde. Seinen ersten öffentlichen Auftritt hatte er im Alter von 5 Jahren mit Mozarts Klaviersonate A-Dur KV 331. Mit 12 Jahren gewann er mit der Aufführung von Beethovens 5. Klavierkonzert „Emperor“ den Internationalen Klavierwettbewerb von Rio de Janeiro (Jury: Marguerite Long, Guiomar Novaes, Lili Kraus), worauf ihm der Präsident ein Stipendium gab. Dieses ermöglichte ihm in Wien bei Bruno Seidlhofer, dem Lehrer u.a. von Friedrich Gulda, zu studieren. Sieben Jahre später gewann Nelson Freire sowohl die Dinu-Lipatti-Medaille in London als auch den 1. Preis beim Internationalen Vianna da Motta Wettbewerb in Lissabon.

Einladungen bekommt Nelson Freire von den namhaftesten Orchestern wie den Berliner Philharmonikern, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Gewandhausorchester Leipzig, Concertgebouworkest Amsterdam, Rotterdamer Philharmoniker, Tonhalle-Orchester Zürich, Wiener Symphoniker, Royal Philharmonic, London Symphony, Israel Philharmonic, Tschechische Philharmonie, Orchestre National de France, Orchestre de Paris, Philharmonique de Radio France, Orchestre de la Suisse Romande sowie den amerikanischen Orchestern von Baltimore, Boston, Chicago, Cleveland, Los Angeles, Montreal, New York, Philadelphia.... Er arbeitete mit herausragenden Dirigenten zusammen wie Pierre Boulez, Riccardo Chailly, Charles Dutoit, Valery Gergiev, Fabio Luisi, Lorin Maazel, Kurt Masur, Ingo Metzmacher, Rudolf Kempe (mit dem er viele Male durch die USA und Deutschland mit dem Royal Philharmonic Orchestra reiste), Vaclav Neumann, Seiji Ozawa, André Previn, Gennady Rozhdestvensky, David Zinman, Hugh Wolff...

Soloabende spielt er in allen wichtigen Musikzentren wie Amsterdam, Brüssel, Genf, Paris, Rom, München, Madrid, Lissabon, Rio de Janeiro, Tokyo und Zürich. Mit Martha Argerich gibt er unvergessliche Duoabende.
Im Sommer 2007 gastierte Nelson Freire bei den wichtigen Festivals wie: Amsterdam, Salzburg, Schleswig-Holstein, Rheingau, Sintra, Barcelona, Montpellier, La Roque d’Anthéron, Toulouse, Luxemburg, Trondheim, Bukarest, Warschau und Verbier.
Die Saison 2007/08 begann mit einer großen USA-Tournee mit den St. Petersburger Philharmonikern und Yuri Temirkanov. Danach führten ihn Einladungen u.a. zum BBC Scottish Symphony (I. Volkov), BBC Symphony (A. Vedernikov), Rotterdam Philharmonic (V. Gergiev), Seoul Philharmonic (M.-W. Chung), Orchestre de la Suisse Romande (A. Wit), Danish Radio Symphony (T. Dausgaard), Orchestre de Liège (L. Langrée), Barcelona Symphony (L. Hager), Orchestre de Lille (J-C. Casadesus), Orchestre de Pays de la Loire (A. Karabtchevsky), Orchestre National du Capitole de Toulouse (T. Sokhiev), Orchestre de Paris (J. Belohlavek), Orchestre National de France (K. Masur) sowie einer Tournee mit dem Orchestre National de Lyon und Jun Märkl in Frankreich, Deutschland und Spanien. Desweiteren gibt er Soloabende in den USA, Frankreich, Italien, Spanien, der Schweiz und natürlich in Brasilien.

Nelson Freire veröffentlichte Aufnahmen bei Sony/CBS, Teldec, DGG, IPAM und weiteren Londoner Labels. 2001 unterzeichnete er einen Exklusiv-Vertrag bei DECCA. Seine Veröffentlichung mit Werken von Chopin und Schumann sowie Brahms Klavierkonzerte mit dem Gewandhausorchester Leipzig und Riccardo Chailly erhielten höchste Auszeichnungen, darunter Diapason d’or des Jahres 2006, Grand Prix de l’Académie Charles Cros, Choc du Monde de la Musique, 10 by Repertoire, Classica. Die letzte Veröffentlichung mit Sonaten von Beethoven hat u.a. den Diapason d’Or erhalten. Das Portrait „Nelson Freire“ ist als Video und DVD bei Video Film (Brasilien) erhältlich.

Nelson Freire wurde von der französischen Zeitung „Victoires de la Musique“ zum „Soloist of the Year 2002“ sowie 2005 mit dem „Victoire d'Honneur“ für sein Lebenswerk gekürt. 2006 wurde seine Chopin-Aufnahme für „the best solo recording“ sowie 2007 der Live-Mitschnitt der Brahms Konzerte mit Riccardo Chailly und dem Gewandhausorchester Leipzig für den Grammy Award nominiert.

 

 

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